Kreisverband Emsland e.V.

Neue Wege gehen bei der Betreuung von Demenzerkrankten: Theaterpädagigik mit TiP.de

Die Arbeit im Projekt TiP.de stellt kein klassisches Theaterspielen dar, sondern verläuft sehr niederschwellig. Begleitet werden die Demenzerkrankten dabei von Jessica Höhn und Franziska Cordes, die Leitung liegt bei Dr. Stefanie Seeling, Professorin für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück. Um die Teilnehmer zu begeistern, werden unterschiedliche Themenwelten (Jahreszeiten, Feste, Bräuche, etc.) aufgegriffen. Durch gemeinsames Singen und Geschichten erzählen werden die Teilnehmenden aktiv eingebunden.

 

Die Beschäftigungsangebote werden über einen Zeitraum von sechs Monaten je zweimal wöchentlich angeboten und beinhalten nach Empfehlung des Bundesministeriums für Gesundheit Schwerpunkte aus dem basalen Theater und der integrativen Validation®. Durch die interprofessionelle Zusammenarbeit von Theaterpädagogen und Pflegenden können neue Arbeitsfelder und Aufgaben für beide Professionen in der Altenpflege generiert werden, um einen dauerhaften und individuellen Zugang zu den Menschen mit Demenz und eine qualitativ hochgradige Versorgung zu erreichen und erhalten. Positive Ergebnisse der Interventionen legen den Grundstein für einen personellen Wandel in der Altenversorgung.

 

Das ist TiP.de:

  • Feste Gruppe von an Demenz erkrankten Menschen
  • Wissenschaftliche Begleitung durch die HS Osnabrück/ Standort Lingen

 

Die zu erwartenden Ergebnisse sind eine höhere Lebensqualität, weniger herausforderndes Verhalten und eine längere stabilere Krankheitsphase der Menschen mit Demenz, wodurch sich ein dauerhaft gesteigertes Wohlbefinden entwickeln kann.

 

Beginn der theaterpädagogischen Interventionen im DRK-Wohnpark in Meppen-Esterfeld ist im Februar 2018