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28.09.2011

3-jährige qualifizierte Ausbildung für Rettungsassistenten erstmalig abgeschlossen 

 
 

Foto (vlnr.): Kreisgeschäftsführer Thomas Hövelmann und Fachbereichsleiter Christof Witschen überreichen den glücklichen Azubis Doris Brümmer und Peter Jansen ein kleines Präsent. Auch die Ausbilder (vrnl.) Mareike Plohmann, Matthias Kuper und Markus Volker gratulierten.

Meppen/Lingen. In der Rettungsschule des DRK-Landesverbandes Niedersachsen in Goslar fiel am 6. Oktober 2008 der Startschuss für ein Pilot-Projekt zur Ausbildung von Rettungsassistenten. Die Auszubildenden des DRK-Kreisverbandes Emsland e. V., Doris Brümmer und Peter Jansen nahmen erfolgreich am ersten Durchgang teil. „Es ist schön, wenn man den Nachwuchs selber ausbildet und dann auch weiter beschäftigen kann. In den drei Jahren baut man vertrauen auf und lernt sich untereinander kennen“, so Kreisgeschäftsführer Thomas Hövelmann.
Doris Brümmer und Peter Jansen dürfen sich ab sofort „Rettungsassistent“ nennen. Rückblickend sind sich beide darüber einig, dass die schulische Vorbereitung auf die Praxis immer intensiv und das Lernklima in den kleinen Gruppen besonders angenehm war. „Positiv war, dass wir immer einen direkten Ansprechpartner hatten und auch einen sehr guten Bezug zu unseren Ausbildern in der Rettungswache.“

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die beteiligten DRK-Rettungsdienste mit den Auszubildenden einen Ausbildungsvertrag abschließen und den Azubis eine Ausbildungsvergütung zahlen sowie die Schulkosten übernehmen. Der klinische Teil der Ausbildung findet in Kooperationskliniken der Rettungsschule statt. Bei der sonst üblichen zweijährigen Ausbildung mussten die Teilnehmer selbst die Ausbildungskosten tragen und der Praxisteil wurde in Form von Praktika an unterschiedlichen Rettungswachen absolviert. „Wir freuen uns, dass zwei unserer Auszubildenden an der neuen qualifizierten Ausbildung teilnehmen konnten und diese auch erfolgreich abgeschlossen haben“, gratulierte der Fachbereichsleiter des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes Christof Witschen. Eine Fortführung der neuen Ausbildungsmethode sei gewiss.