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15.03.2011

„Gute Leistungsfähigkeit in Krisensituationen“
Austausch zwischen DRK, THW und Landkreis Emsland 

 

Foto (vlnr.): : Dr. Rudolf Seiters, Präsident des DRK, Albrecht Broemme, Präsident der Bundesanstalt THW, und Landrat Hermann Bröring tragen sich in das Goldene Buch des Landkreises Emsland ein..

Lingen. Für einen guten und effektiven Schutz 
der Bevölkerung in Notsituationen oder im Katastrophenfall ist nicht nur eine gute Aus-stattung, sondern auch eine gute Zusammen-arbeit aller beteiligten Hilfsorganisationen notwendig. Aus diesem Grund kamen Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Albrecht Broemme, Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), 
und Landrat Hermann Bröring beim DRK-Kreisverband in Lingen zu einem Gedankenaustausch zusammen.

„Die einsatztaktische Abstimmung zwischen den Freiwilligen Feuerwehren im Emsland sowie dem DRK und dem THW sowie die Leistungsfähigkeit aller Hilfsorganisationen ist ausgesprochen gut“, stellten Seiters, Broemme und Bröring einhellig fest. Dies habe sich auch bei so genannten Gefährdungslagen in den vergangenen Jahrzehnten wie dem Hasehochwasser in 1998, dem Sturm Kyrill in 2007 sowie insbesondere auch beim Transrapid-Unglück in 2006 gezeigt.

Im Landkreis Emsland seien im Brandschutz die 54 Freiwilligen Feuerwehren und zwölf Werkfeuerwehren, im Rettungs-, Sanitäts- und Betreuungsdienst die elf Rettungswachen, 19 DRK-Ortsvereine, drei MHD-Bereitschaften, im Bergungsdienst drei THW-Ortsverbände sowie im Wasserrettungsdienst die acht DLRG-Ortsgruppen und ein ABC-Zug im ABC-Dienst für den Bevölkerungsschutz in ständiger Einsatzbereitschaft. Des Weiteren gewährleisteten regelmäßige Katastrophenschutzübungen und Schulungen der Einsatzkräfte und der in der Kreisverwaltung zuständigen Mitarbeiter die kompetente Bewältigung einer Krisensituation.

Broemme und Dr. Seiters berichteten ihrerseits von den aktuellen Einsätzen des THWs und des DRKs auf regionaler und nationaler Ebene. Gemeinsam schritten sie vor Ort ebenfalls eine der beiden Schnellen Einsatzgruppen (SEG) ab, die im Süden des Landkreises Emsland als eine von kreisweit insgesamt sechs Einsatzgruppen in 2010 eingerichtet worden war. Die SEGs schließen die Schnittstelle zwischen Rettungsdienst und Katastrophenschutz und bilden sich u. a. aus Mitarbeitern des DRK. Seiters und Broemme machten deutlich, dass Einrichtungen wie THW, DRK und Feuerwehren maßgeblich auf dem Ehrenamt beruhten, dankten den Einsatzkräften für ihr Engagement und appellierten an die Bürger, sich auch weiterhin freiwillig für die Gesellschaft einzusetzen. Im Anschluss trugen sich beide Gäste in das Goldene Buch des Landkreises Emsland ein. 
 
 
 

Quelle/Text: Landkreis Emsland, Pressestelle, A. Rohde