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08.06.2011

„Was uns verbindet…“ – Internationales Fest in Papenburg demonstriert positive Vielfalt

 

Foto: Das bunte Treiben auf dem Internationalen Fest 2010.

Emsland / Papenburg. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Emsland e.V., lädt am Samstag, den 18. Juni 2011 ein, die kulinarische wie auch kulturelle Vielfalt fremder Kulturen näher kennen zu lernen und als Bereicherung zu erleben. Die Besucher des diesjährigen Internationalen Festes erwartet auf dem Mühlenplatz in Papenburg von 14 bis ca. 18 Uhr ein Programm für die ganze Familie mit unterhaltsamen Aktionen, Tanz- und Gesangsdarbietungen. Das Abbauen von Hemmschwellen, das positive Miteinander sowie die gegenseitige Bereicherung unterschiedlicher Nationalitäten werden durch das Internationale Fest unter dem Motto „Was uns verbindet…“ in den Vordergrund gestellt. So haben alle Gäste die Möglichkeit sich zu informieren, sich auszutauschen und aufeinander zuzugehen. Ein reichhaltiges Buffet mit internationalen Spezialitäten sorgt für das leibliche Wohl. Begrüßt werden die Festgäste um 15.00 Uhr. Ehrengäste der Veranstaltung werden unter anderem sein: Aygül Özkan, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Niedersachsens Justizminister Herrn Bernd Busemann, DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters und Horst Horrmann, Präsident des DRK-Landesverbandes Niedersachsen.

Der Arbeitskreis, der unter der Leitung von Helen Wessels von der DRK-Migrationsberatung das Fest vorbereitet, plante auch in diesem Jahr wieder mit großem Engagement. Alle an der Gestaltung des Festes beteiligten Gruppen, Vereine, Verbände, Schulen, Kirchengemeinden, Glaubensgemeinschaften, Migrantenorganisationen, Parteien sowie die zahlreichen ehrenamtlich Tätige unterschiedlicher Nationalitäten, haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Integration von ausländischen Menschen in die Kanalstadt zu fördern. „Das Internationale Fest ist ein Höhepunkt des täglichen Einsatzes für Toleranz und bereichert das kulturelle Leben in Papenburg“, erklärt Wessels. Alle Mitwirkenden arbeiten ehrenamtlich, überzeugt dass sich ihr Einsatz lohnt. „Es soll unter anderem gezeigt werden, dass wir durch die Anwesenheit fremder Kulturen profitieren und unser Leben reicher und bunter wird.“

Bereits ab dem 09.06.11 wird die Ausstellung: „Kinderzeich(n)en: Kindliches Zeichnen im kulturellen Kontext“ des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) in Meyers Mühle zu sehen sein. Fokus der Ausstellung liegt auf der kulturellen Aussagekraft von Kinderzeichnungen. Sie soll als Mittel zur interkulturellen Verständigung und zur Entwicklung interkultureller Kompetenzen dienen und kann zu den Öffnungszeiten der Mühle, Di. bis So. von 11 bis 16 Uhr, besucht werden. Außerdem ist die Ausstellung während des Internationalen Festes geöffnet.