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20.06.2011

„Was uns verbindet…“ –
Internationales Fest in Papenburg gelungen

 

Foto: Buntes Treiben auf dem Internationalen Fest 2011 begeisterte die zahlreichen Besucher.
Weitere Bilder vom Internationalen Fest 2011 
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Emsland / Papenburg. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Emsland e.V., hatte eingeladen zum Internationalen Fest in Papenburg und Polit-Prominenz sowie eine bunte Mischung der Papenburger Bevölkerung kam. Unter den geladenen Gästen waren Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan, Justizminister Bernd Busemann und die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann sowie Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes u. a. DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, Claus-Dieter Görlitz vom DRK-Landesverband, der Vorsitzende des DRK Emsland Karl-Heinz Vehring und der Kreisgeschäftsführer Thomas Hövelmann und viele mehr. Alle sollten, unter dem Motto „Was uns verbindet…“, eine kulinarische wie auch kulturelle Vielfalt fremder Kulturen näher kennen lernen und diese als Bereicherung erleben. Die Besucher erwartete auf dem Mühlenplatz in Papenburg ein Programm für die ganze Familie mit unterhaltsamen Aktionen, Tanz- und Gesangsdarbietungen.
 
Sowohl Ministerin Özkan als auch DRK-Präsident Seiters lobten die Arbeit des Arbeitskreises, der unter der Leitung von Helen Wessels von der DRK-Migrationsberatung das Fest vorbereite. „Beim ehrenamtlichen Engagement kommt es nicht auf die Herkunft oder Religion an, sondern vielmehr auf die Gemeinsamkeiten und Aktivitäten. Integration heißt vor Ort füreinander da zu sein“, erklärt Aygül Özkan. Dieses Fest sei ein gutes Beispiel dafür was man gemeinsam schaffen kann. DRK-Präsident Seiters ist immer wieder begeistert davon, was der Arbeitskreis hier gemeinsam erarbeitet. Karl-Heinz Vehring, DRK-Vorsitzender, brachte es dann mithilfe der Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes auf den Punkt: „Einer unserer Grundsätze ist die Universalität, das heißt in unserem Wohlfahrtsverband haben Menschen aller Nationalitäten gleiche Rechte aber auch die Pflicht, einander zu helfen. Mit diesem Fest wird ein Zeichen dafür gesetzt, wie freundschaftliches Miteinander konkret in einer Stadt gelebt werden kann und wie jeder seinen Beitrag zur Förderung der Integration leisten kann.“

Alle an der Gestaltung des Festes beteiligten Gruppen, Vereine, Verbände, Schulen, Kirchengemeinden, Glaubensgemeinschaften, Migrantenorganisationen, Parteien sowie die zahlreichen ehrenamtlich Tätigen unterschiedlicher Nationalitäten, haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Integration von ausländischen Menschen in die Kanalstadt zu fördern. „Das Internationale Fest ist ein Höhepunkt des täglichen Einsatzes für Toleranz und bereichert das kulturelle Leben in Papenburg“, erklärt Helen Wessels von der DRK-Migrationsberatung.
 
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