DRK Presseinformationen https://www.drk-emsland.de de DRK Thu, 29 Sep 2022 14:15:50 +0200 Thu, 29 Sep 2022 14:15:50 +0200 TYPO3 EXT:news news-480 Thu, 29 Sep 2022 12:00:49 +0200 Führungswechsel im Wohnpark Meppen /aktuell/presse-service/meldung/fuehrungswechsel-im-wohnpark-meppen.html Neue Haus- und Pflegedienstleitung im Wohnpark Meppen Esterfeld In die Elternzeit verabschiedet wurden unsere langjährigen Führungskräfte aus dem Wohnpark Meppen, Pia Többen und Jennifer Backs. Wir sagen herzlich Danke für euren Einsatz und die sehr gute Zusammenarbeit und wünschen euch alles Gute für die kommenden spannenden Aufgaben.

Spannende Aufgaben warten nun auch auf unsere neue Hausleitung Anne-Kathrin Friebert sowie Christina Niehaus als Pflegedienstleitung, die mit Lena Abeln als stellvertretende Pflegedienstleitung das neue Führungskräfteteam im Wohnpark Meppen bilden.

Wir wünschen euch viel Erfolg und Spaß an euren neuen Aufgaben und den werdenden Müttern außerdem eine schöne und ruhige Elternzeit. Besucht uns mal!

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news-479 Wed, 28 Sep 2022 16:07:37 +0200 5 Jahre Tagestreff Sögel /aktuell/presse-service/meldung/5-jahre-tagestreff-soegel.html Jubiläum mit bunter Festwoche und feierlicher Dekoration im Vorgarten Der DRK-Tagestreff am Ludmillenhof feiert noch bis 30. September mit einer Festwoche für die Tagesgäste sein 5-jähriges Bestehen und lässt es „richtig krachen“, wie Initiatorin und Pflegedienstleiterin Katharina Pranger mitteilt.

Bereits letzte Woche startete das Jubiläum mit dem Dekorieren des Tagestreffs im Innen- und Außenbereich. Dafür waren die Tagesgäste schon kreativ und haben fleißig gebastelt.

Vielen Sögelern sind die wechselnden Dekorationen im Vorgarten des Tagestreffs bestens bekannt. Man darf gespannt sein, womit die Gäste und das Tagestreff Team sie diesmal überraschen!  

Die Festwoche ist bis ins kleinste Detail geplant – die Tische verwandeln sich in Festtafeln, es gibt Sekt und Cocktails für die Tagesgäste und eine Aktion der Polizei, in der sie über den Enkel-Trick informiert. Auch ein Wortgottesdienst steht auf dem Jubiläumsprogramm. Als Jubi-Abschluss erwartet die Tagesgäste am 30.9. ein Festmahl in Form eines ausgedehnten Brunchs mit vielen köstlichen Leckereien.

Als absoluten Höhepunkt beschreibt Katharina Pranger den Auftritt des Kirchenchors aus Klein Berßen am Freitag. Er wird die Gäste mit tollen und altbekannten Volksliedern unterhalten, wobei natürlich alle Tagestreff Gäste herzlich eingeladen sind mitzusingen.

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news-478 Mon, 26 Sep 2022 09:02:23 +0200 DRK-Kreisverband Emsland ausgezeichnet /aktuell/presse-service/meldung/drk-kreisverband-emsland-ausgezeichnet.html Betriebliches Gesundheitsmanagement erfolgreich fortgesetzt Eine Auszeichnung für die erfolgreiche Fortsetzung des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) erhielt der DRK-Kreisverband Emsland von der AOK Niedersachsen. Petra Dienemann, AOK Beraterin für BGM, überreichte das Zertifikat an Andrea Kossen, BGM Beauftragte im DRK-Kreisverband. Der Steuerkreis freute sich nicht nur über diese Auszeichnung, sondern auch über eine damit verbundene Bonuszahlung der AOK, die jeweils den Beschäftigten und dem Arbeitgeber zugutekommt.

Das betriebliche Gesundheitsmanagement der AOK unterstützt Betriebe dabei, optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, die sich für die Beschäftigten gesundheitsfördernd auswirken. Das BGM im DRK Kreisverband Emsland wurde bereits im Fachbereich Pflege erfolgreich umgesetzt, so dass man sich dazu entschloss, es auf alle weiteren Fachbereiche auszudehnen. Das spiegelt sich unter anderem in ergonomisch gestalteten Arbeitsplätzen wider, um in der Pflege, im Rettungsdienst und in den Kitas körperliche Arbeitsbelastungen auf ein Minimum zu reduzieren und an PC-Arbeitsplätzen Verspannungen präventiv entgegen zu wirken.

Darüber hinaus stehen den Beschäftigten des DRK individuelle Möglichkeiten zur Verfügung, positiven Einfluss auf die Gesundheit zu nehmen. So hat jeder Mitarbeiter die Möglichkeit während der Arbeitszeit an bewegten Pausen teilzunehmen und aus einer Vielzahl gesundheitsfördernder VHS Kurse zu wählen. Im Angebot sind hier z. B. gesunde Ernährung, Stressbewältigung, Yoga, Pilates, Stand-Up-Paddeling oder Raucherentwöhnung. Die Kursgebühren übernimmt der Kreisverband. Eine Kursteilnahme kann dabei unter bestimmten Voraussetzungen auch als Arbeitszeit gewertet werden.

Der Kreisverband hat eigens ein BGM Bonusheft entwickelt, in dem die Mitarbeiter ihre Gesundheitsaktivitäten notieren, um damit Punkte zu sammeln. Hier können z. B. Aktivitäten im Sportverein und die Teilnahme an öffentlichen Sportveranstaltungen ebenso eingetragen werden, wie Fahrten mit dem Rad, der Verzicht auf Süßes, Fast Food oder Alkohol. Impfungen, Zahnreinigung, die Teilnahme an Kochkursen oder zuhause gesund Kochen bringen ebenfalls Punkte, so, wie viele weitere Maßnahmen, die der Gesundheit förderlich sind. Am Jahresende ergibt die Addition der Punkte die Höhe der Bonuszahlung, die an jeden Mitarbeiter in Form von Städtegutscheinen erstattet wird. 

„Als Arbeitgeber legen wir im DRK besonderen Wert auf eine gute, menschliche und von Vertrauen geprägte Unternehmenskultur. Dazu zählt natürlich auch, gemeinsam Defizite zu erkennen, um Arbeitsbedingungen effektiv verbessern und so in die Gesundheit unserer Mitarbeiter investieren zu können. Dieses Konzept hat sich bewährt“, erläutert Manuel Hatting, Vorstand und Personalleiter im DRK Kreisverband Emsland. Hier geht man nun in die zweite Runde, um alle Fachbereiche im Betrieb optimal gesundheitlich zu managen.

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news-477 Mon, 19 Sep 2022 16:00:31 +0200 Rettungswache offiziell eingeweiht /aktuell/presse-service/meldung/rettungswache-offiziell-eingeweiht.html Am Freitag, den 16. September wurde die neue DRK-Rettungswache in Thuine offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung des DRK-Kreisverband Emsland, der Feierlichkeit beizuwohnen. So konnten Präsidium, Vorstand und Betriebsrat des DRK-Kreisverband Emsland e. V. Vertreter von Gemeinde, Landkreis, Elisabeth Krankenhaus, Kirche, Feuerwehr sowie aus Handwerk und dem DRK-Rettungsdienst willkommen heißen.

In den Ansprachen bedankten sich alle Redner unisono für die größtenteils langjährige und stets positive Zusammenarbeit aller Bereiche, die trotz pandemiebedingter Schwierigkeiten auch zur reibungslosen Fertigstellung beigetragen hat.

Nach den Erläuterungen zum Bau übergab Architekt Gerd Janssen den symbolischen Schlüssel an den Leiter der Rettungswache Peter Janssen. Nach einem Gebet hob Pfarrer Schöneich hervor, dass es bei der anschließenden Segnung nicht um die Mauern, sondern vielmehr um die Menschen geht, die hier ihren Dienst am Menschen leisten, um dann gemeinsam die Fürbitte zu sprechen.

In seiner Schlussrede beschrieb Vorstandsvorsitzender Christof Witschen den DRK-Kreisverband als großen Arbeitgeber, der, vom Landkreis beauftragt, rund 45.000 Rettungseinsätze jährlich leistet. Um hier rund um die Uhr einsatzfähig zu bleiben, seien zehn neue Rettungs- und Notfallsanitäter eingestellt worden, wobei man weiter aktiv bliebe, um auch zukünftig eine ausreichende Personalstärke gewährleisten zu können.

Nach einer Führung durch die neuen Räumlichkeiten fand die Einweihung mit vielen interessanten Gesprächen einen runden Abschluss.

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news-476 Thu, 15 Sep 2022 11:00:00 +0200 Kindertag in Meppen am 18.9. /aktuell/presse-service/meldung/kindertag-in-meppen.html Ein buntes und vielseitiges Programm für Kinder und Familien erwartet die Besucher des Internationalen Kindertags am Sonntag, 18.9., von 14 - 18 Uhr. 40 Vereine und Verbände sind mit von der Partie und sorgen für Spiel, Spaß, Sport, Action und Musik rund um das Meppener Freibad sowie im und am angrenzenden JAM (Jugend- und Kulturzentrum Meppen).

American Football, Vorführungen von Cheerleadern, Kinderschminken, Feuerwehr, Kinderliedermacher Christian Hüser und viele weitere machen den Tag bunt.

Auch wir sind dabei - der Eintritt ist frei.

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news-474 Wed, 14 Sep 2022 12:02:13 +0200 Sozialstation Lingen in neuem Domizil /aktuell/presse-service/meldung/sozialstation-lingen-in-neuem-domizil.html Vom Herrenkamp 5 in die Jahnstraße 2-4 in Lingen umgezogen ist die Sozialstation des DRK-Kreisverband Emsland e.V. Zur offiziellen Übergabe überreichten Sandra Brögber, Fachbereichsleitung Pflege und Werner Gerdken, Vorstand DRK-Kreisverband Emsland, Präsentkörbe an die Pflegedienstleiterin Miriam Schartmann (rechts) und Verwaltungsleitung Ilona Grüß (links).                                                           

Die Sozialstation ist nun im Erdgeschoss der ehemaligen Jugendherberge zu finden, die zuvor umfangreich saniert wurde. Für alle Fragen rund um die Pflege und Betreuung zuhause ist die DRK-Sozialstation weiterhin unter der bekannten Telefonnummer 0591 80033-1022 zu erreichen.

Die ehemalige „Jugendherberge Auf dem Bögen“ hat eine lange Tradition. Der Baubeschluss wurde 1928 gefasst, wobei der Bau auch zum Gedenken der Gefallenen des 1. Weltkriegs errichtet wurde. Das fertige Gebäude wurde am 1. Dezember 1929 feierlich eingeweiht. Für die Übertragung der Einweihungsfeier bemühte man eigens Norddeutsche Radiosender – was seinerzeit etwas ganz Besonderes gewesen ist. Nachdem sich die Jugendherberge 1964 in Lingen-Schepsdorf ansiedelte, zog das Deutsche Rote Kreuz in das Gebäude ein und erweiterte es im Laufe der Jahre um mehrere Komplexe, die heute alle der Jahnstraße zugeordnet sind. In dem Gebäude sind die Sozialstation, eine Migrationsberatung, eine Rettungswache und die Hauptgeschäftsstelle des DRK-Kreisverband Emsland e.V. untergebracht. 

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news-475 Tue, 13 Sep 2022 13:40:00 +0200 Migrationsberatung als Regelberatung notwendig /aktuell/presse-service/meldung/migrationsberatung-als-regelberatung-notwendig.html Bund plant einschneidende Kürzungen Einwanderung nach Deutschland ist von der neuen Bundesregierung gewollt und findet trotz pandemiebedingter Einschränkungen weiterhin in hohem Maße statt. Die Lage in der Ukraine verschärft die Situation, wie auch die Pandemie dazu beträgt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Migrationsberatungen für erwachsene Zuwanderer (MBE) stark gefordert und hohen Belastungen ausgesetzt sind.

Die Inanspruchnahme von Beratungen ist deutlich gestiegen, insbesondere in letzten Monaten. Doch die Beratungsstellen und dazu gehörige Arbeitsplätze bauen auf ein instabiles Fundament, das weder Sicherheit noch Planbarkeit bietet. Es fehlen Seitens des Bundes verlässliche Strukturen und stabile Budgets.

„Seit Einführung der MBE im Jahr 2005 müssen die Mittel hierfür jedes Jahr neu beantragt werden, ebenso wie für die seit 1991 landesgeförderte Migrationsberatung Niedersachsen. Zudem stehen Jahr für Jahr neue Budgetierungen im Raum, was die verlässliche Planung erheblich verkompliziert“, berichtet Manuel Hatting, Vorstand des DRK Kreisverband Emsland e.V.

„Aktuell sieht die Planung der Bundesregierung Kürzungen der Mittel für die Beratungsstellen von rund 20% vor. Das würde bedeuten, dass wir uns von Mitarbeitern trennen müssen und dadurch die hohe Beratungsqualität nicht mehr sicherstellen können“, erläutert Josef Wittrock, Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Soziales.    

Die Migrationsberatung ist ein wichtiger Bestandteil der Anerkennungs- und Willkommenskultur. Sie bietet wirksame und prägende Orientierungen für Ratsuchende. Gleichzeitig fördert sie den sozialen Frieden im örtlichen Gemeinwesen. Sie wirkt präventiv gegen den Aufbau von Vorurteilen und Ressentiments gegenüber Eingewanderten und sorgt durch ihre Vernetzung für weitreichende Entlastung, nicht zuletzt auch in Ämtern und Behörden.

Laut Förderrichtlinien der Bundesregierung ist eine weitere Aufgabe der Beratungsstellen, dazu beizutragen „die Abhängigkeit der Zuwanderer von staatlichen Transferleistungen auf ein notwendiges Maß zu beschränken“ und dadurch die öffentlichen Haushalte und die Systeme der sozialen Sicherung zu entlasten.

Dass die Beratungsstellen diese Aufgabe erfolgreich umsetzen, belegen Zahlen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege: 2020 ist bei den abgeschlossenen Fällen der Anteil der Ratsuchenden, die zu Beginn der Beratung ALG-II-Leistungen bezogen, von 65,5% auf 44% zum Beratungsende zurückgegangen.

„Mangelnde Integration in allen Lebensbereichen zieht langfristig nicht nur vermeidbare und unnötige Folgekosten nach sich, sondern birgt auch die Gefahr gesellschaftlicher Spaltungstendenzen“, erläutert Frederike Bahous, MBE Beraterin in Lingen.

Helen Wessels, Bereichsleiterin Migration ergänzt: „Die Anzahl der Klienten und Beratungsgespräche war in den drei Beratungsstellen des DRK Emsland auch in Pandemiezeiten mit 197 Fällen pro Vollzeitstelle in 2021 nach wie vor hoch. Diese Zahl wird nach heutigem Stand in diesem Jahr überschritten, was den enormen Bedarf verdeutlicht. Die Entwicklung wird aufgrund weiterer Zuzüge, insbesondere ins Emsland, voraussichtlich weiter anhalten bzw. zunehmen. Auch deshalb ist die MBE als Regelberatung unverzichtbar.“

Der gesellschaftliche Nutzen der Migrationsberatung ist offensichtlich und wird auch von Seiten der Politik immer wieder betont. Sie hilft dem kommunalen Gemeinwesen, sich dauerhaft und strukturell auf neue Einwanderung einzustellen, fördert Integration, trägt maßgeblich zur Entlastung in Ämtern und Behörden bei und wirkt sich positiv innerhalb der Inanspruchnahme staatlicher Leistungen aus. Umso unverständlicher ist die geplante Budgetkürzung, zumal damit auch ein möglicher Stellenabbau im Raum steht.

 „Um auch künftig eine bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige und verlässliche MBE im gesamten Landkreis Emsland anbieten zu können, appellieren wir an die Politik, die MBE in eine personell und finanziell angepasste und gesicherte Regelberatung zu überführen. So werden die seit über 30 Jahren aufgebauten Strukturen unserer Migrationsberatungs- und Kontaktstellen bewahrt und optimal genutzt, so dass ein verlässliches Angebot für die vielen Betroffenen aufrechterhalten werden kann“, betont Wittrock abschließend die dringliche Notwendigkeit.  

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news-473 Mon, 15 Aug 2022 14:37:27 +0200 Ortsverein Meppen feiert /aktuell/presse-service/meldung/ortsferein-meppen-feiert.html Einweihung des neuen Gebäudes und 70-jähriges Jubiläum feierte der OV Meppen Zwei Tage feierte der DRK Ortsverein Meppen e. V. unter der Führung von Helmut Schwendtner sein 70-jähriges Vereinsjubiläum und die Einweihung des neuen Vereinsheims.

Zum Festakt begrüßte Helmut Schwendtner die geladenen Gäste, unter anderem den früheren Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes i.R. Dr. Rudolf Seiters, in der Fahrzeughalle. Auch den stellvertretenden Bürgermeister Gerd Gels, den ersten Stadtrat, langjähriges Mitglied im DRK OV Meppen und Stellvertreter des BGM Knurrbein, Bernhard Ostermann, die ehemaligen Vorsitzenden des DRK OV Meppen e. V. Josef Liesen und Franz Quatmann konnte Herr Schwendtner begrüßen. Dieter Sturm, Präsident des DRK-Kreisverband Emsland sowie Vertreter des Kreisverbandes, der DRK Ortsvereine, des Technischen Hilfswerkes und der DLRG Ortsgruppe Meppen nahmen an dem Festakt teil.

Schwendtner verwies in seiner Rede auf eine Vielzahl von Umzügen in den 70 Jahren Vereinsgeschichte, bis endlich im Jahr 2021 das jetzt neu eingeweihte Vereinsheim gefunden, renoviert, umgebaut und bezogen werden konnte. Nicht zuletzt der großzügigen Erbschaft von Frau Christa-Maria Pfanzler aus Meppen sei es zu verdanken, dass der Kauf und Umbau dieser Immobilie im Wert von ca. 1,1 Mio. Euro möglich wurde. Zusätzliche finanzielle Unterstützung gab es vom DRK-Blutspendedienst aus Springe, dem DRK Kreisverband Emsland e. V., der Stadt Meppen und mehreren Gewerbebetrieben aus dem Stadtgebiet.

Ein herzliches Dankeschön für die selbstlose ehrenamtliche Arbeit richtete Helmut Schwendtner stellvertretend an die Bereitschaftsleiterin Luisa Lühn, den Bereitschaftsleiter Hermann Büring, die Leiterin des Jugendrotkreuzes, Jennifer Scholten, die Leiterin des Arbeitskreises der Wohlfahrts- und Sozialarbeit, Sonja Müller, die Leiterin des Blutspendedienstes, Gisela Augustin und alle freiwilligen Helferinnen und Helfer.

Die Leiter und Leiterinnen der zukünftigen Nutzer dieser Immobilie durften von Schwendtner den symbolischen Schlüssel in Empfang nehmen. Für die jungen Besucher gab es Kinderschminken, diverse Spiele und eine Rallye: „der Pflaster-Pass“. Dabei wurden Fragen beantwortet, wie z. B.: „Wie setzt man einen Notruf ab? Wie sieht ein Rettungswagen von innen aus? Wie wird ein Fingerkuppenverband gemacht oder wie geht die stabile Seitenlage?“

Auch die Technikfans kamen auf Ihre Kosten. Alte Feldtelefone, die auch heute noch Verwendung finden, z. B. auf Großveranstaltungen, wurden präsentiert. Kalte Getränke, Würstchen vom Grill, Kaffee und ein großzügiges Kuchenbuffet rundeten das bunte Programm ab.

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news-472 Wed, 10 Aug 2022 12:50:30 +0200 Fest der Kulturen /aktuell/presse-service/meldung/fest-der-kulturen.html Kulinarische und kulturelle Rundreise Die Stadt Meppen lädt am Sonntag, den 28. August 2022 zusammen mit weiteren Kooperationspartnern zum „Fest der Kulturen“ auf den Meppener Marktplatz ein.

Die Besucher erwartet eine kulinarische und kulturelle Rundreise, unterschiedliche Stände und Angebote aus verschiedensten Kulturkreisen - und an jedem Stand etwas Besonderes für Groß und Klein. Ein buntes Bühnenprogramm rundet die Veranstaltung ab. Das Stadtmuseum Meppen ist hier mit seinem Quizwagen „Meppen, was ...?“ und weiteren spannenden Erlebnisangeboten vertreten.
 
Ort: Marktplatz Meppen
Uhrzeit: 14:30 – 18:00
Eintritt frei

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news-471 Tue, 09 Aug 2022 15:16:53 +0200 Gelbe Säcke für den guten Zweck /aktuell/presse-service/meldung/gelbe-saecke-fuer-den-guten-zweck.html Entsorger startet Spendenaktion Der Entsorgungsfachbetrieb Wiro Entsorgung aus Rhede-Brual startet eine Spendenaktion mit dem Motto „Gelbe Säcke für den guten Zweck“.

Motivation dafür war einer Pressemitteilung zufolge unter anderem auch die Einführung der gelben Tonne im Landkreis Emsland. Dadurch werden keine gelben Säcke mehr zur Verfügung gestellt. Doch viele Unternehmen oder auch Privathaushalte benötigen weiterhin gelbe Säcke, um ihren Abfall gesammelt in Container zu werfen. Da bietet die Spendenaktion eine Alternative.

Von jedem verkauften Karton mit je 20 Rollen gehen fünf Euro als Spende an die Ukraine. Die Spendenaktion wird zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz Emsland und dem Freundeskreis der Ukrainefahrer durchgeführt. Die Müllsäcke sind nach Angaben der Firmengruppe Alfons Wittrock stabiler als die üblichen gelben Säcke.

 

Quelle: Ems Zeitung vom 09.08.2022
Foto: Firmengruppe Wittrock

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news-470 Mon, 25 Jul 2022 17:04:33 +0200 Ferienspaß mit Ferienpass beim DRK /aktuell/presse-service/meldung/ferienspass-mit-ferienpass-beim-drk.html Kinder üben Erste Hilfe und lernen Rettungswagen kennen Was mache ich, wenn sich eine Mitschülerin oder ein Mitschüler verletzt? Und wie sieht ein Rettungswagen von innen aus?

Diese und weitere interessante Fragen rund um das Thema „Erste Hilfe“ konnten 20 wissbegierige Kinder im Alter zwischen 6 bis 12 Jahren am DRK-Schnuppertag am 21.07.2022 mit dem Ausbildungsleiter des JRK und Mitarbeiter der Migrationsberatungs- und Kontaktstelle, Ture Prekel klären.

Neben den 5 W-Fragen für das Absetzen eines Notrufes lernten die Kinder das korrekte Anlegen von unterschiedlichen Verbänden. Sehr beliebt war neben dem Anlegen eines Kopfverbandes auch der Einsatz eines Dreiecktuches beim simulierten Armbruch sowie die Versorgung mit Pflastern.

Mit großem Interesse folgten die Kinder den Ausführungen von Jörn Spiekermann, der das Erkunden eines Rettungswagens ermöglichte. Er zeigte den aufmerksam zuhörenden Kindern, was sich hinter den Türen im Innenraum eines RTW verbirgt und wie die Geräte darin zum Einsatz kommen. Den integrierten Rollstuhl konnten die Kinder auf dem geräumigen Gelände der Geschäftsstelle Meppen ausprobieren.  Selbstverständlich kam auch die Sirene des RTW zum Einsatz und sorgte für entsprechende Furore bei den jungen Nachwuchssanitätern.

Für ihre erfolgreiche Teilnahme überreichte Ture Prekel jedem Kind eine personalisierte Urkunde „Erste Hilfe - Einführung für Kinder und Jugendliche“. Insgesamt erlebten die Kinder einen sehr kurzweiligen und praxisnahen Vormittag rund um das Thema Erste Hilfe. In diesem Jahr wurde der Schnupperkurs erstmalig von der Migrationsberatungs- und Kontaktstelle des DRK-Kreisverband Emsland e.V. in Meppen für die teilnehmenden Kinder der Ferienpassaktion initiiert und organisiert.

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news-469 Mon, 25 Jul 2022 16:53:47 +0200 Manchmal geht es auch ohne Worte /aktuell/presse-service/meldung/manchmal-geht-es-auch-ohne-worte.html Interkulturelles Fußballteam des DRK Kreisverband Emsland Seit Juni 2022 findet regelmäßig jeden Dienstag um 16 Uhr auf dem Sportplatz an der Kleiststraße in Papenburg Untenende ein Fußball Training für Kinder ab 6 Jahren statt. Initiiert wurde das Angebot im Rahmen der Projekte „Jugend und Migration in Papenburg“ (JuMP) und „Zusammen stark! Ehrenamt!“ vom DRK Kreisverband Emsland e.V.

„Ohne das ehrenamtliche Engagement des Fußballtrainers Harry Drent wäre das Angebot nicht zustande gekommen“, so die Projektkoordinatorin Judith Schnieders. Sie ist von den zahlreichen sportlichen und pädagogischen Erfahrungen des Trainers begeistert. „Der gelernte Physiotherapeut Drent trainierte bereits mehrere Jahre Fußballvereine in den Niederlanden. Zurzeit ist er als Trainer bei Blau-Weiß in Papenburg beschäftigt“, so Schnieders weiter. „Jetzt ist er mit voller Motivation und viel Herz dabei, den Kindern jede Woche ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Er schafft ein kontinuierliches Angebot, das den Kindern aktuell aus Syrien, Afghanistan und der Ukraine eine Sicherheit vermittelt, die sie in diesen Zeiten mehr denn je brauchen.“

Besonders schön zu sehen ist das sowohl ein Vater eines der Kinder als Co- Trainer mitwirkt, als auch ein Besucher des Haus Global - das internationale Begegnungshaus des DRK - sich bereit erklärten mit anzupacken. „Wir sind überwältigt von diesem ehrenamtlichen Einsatz“, so die Initiatoren. Ein besonderer Dank geht hier an das Kaufhaus CEKA in Papenburg, das dem interkulturellen Team 5 Fußballbälle sponserte.

Der Fokus in dieser Gruppe liegt neben dem Spaß am Fußball vor allem im sozialen Miteinander, ganz egal woher die Teilnehmenden kommen oder welche Sprache sie sprechen.

So entwickeln die Kinder ein soziales Netzwerk, knüpfen neue Kontakte, lernen erste Freunde in der neuen Heimat kennen. Sprachbarrieren gibt es auf dem Fußballfeld nicht. Gestik und Mimik sagen alles aus, was es zum Fußball spielen braucht. Der Erwerb der deutschen Sprache passiert dabei fast unbemerkt und natürlich auf und abseits des Spielfeldes. Kinder die Lust haben sich alles anzuschauen, sind herzlich eingeladen, zum Sportplatz an der Kleiststraße zu kommen.

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news-468 Thu, 21 Jul 2022 10:56:27 +0200 Jubilare geehrt /aktuell/presse-service/meldung/jubilare-geehrt.html Am Freitag den 01.07.22 wurden während einer kleinen Feierstunde langjährige Mitarbeiter geehrt. Vorstandsvorsitzender Christof Witschen und Vorstand Manuel Hatting gratulierten Friedhelm Grave und Rudolf Tieben zum 40-Jähren Dienstjubiläum sowie Marc Schüring zum 25-jährigen.

In den Ruhestand verabschiedet wurde Siggi Fink (3. von rechts), der sogar auf 42 Jahre zurückblicken konnte.

Die Jubilare waren im Rettungsdienst unseres Kreisverbands tätig. Einige begannen bereits in den frühen 80er Jahren als Zivildienstleistende, so dass sie im Laufe der Zeit viele Neuerungen und Entwicklungen im Rettungsdienst miterlebt haben. Viel wichtiger aber ist, dass sie während ihrer Zeit zahlreichen Menschen das Leben und die Gesundheit gerettet haben, wofür sich Vorstand und Betriebsrat ausdrücklich bedankten.

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news-467 Wed, 06 Jul 2022 15:42:33 +0200 Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel /aktuell/presse-service/meldung/gemeinsam-gegen-den-fachkraeftemangel.html Emslandweites trägerübergreifendes Pflege-Ausbildungs-Projekt für Vietnamesen gestartet Neues Ausbildungsprojekt für Vietnamesen: Die St. Bonifatius Hospitalgesellschaft, das Ludmillenstift Meppen, die Caritas Altenhilfe Emsland, der Pflegedienst des DRK Kreisverband Emsland sowie die Seniorenresidenz Curanum Lingen bündeln ihr Know-How und wollen so gemeinsam dem Fachkräftemangel in der Pflege im Emsland entgegenwirken.

Lingens Erster Stadtrat Stefan Altmeppen begrüßte die angehenden Pflegekräfte des Kurses in Lingen und zeigte sich überzeugt von dem neuen, träger- und ortsübergreifenden Pflege-Ausbildungs-Projekt. Rund 20 Pflegekräfte dieses Kurses sind mit Unterstützung der Firma Gervie bereits im Emsland eingetroffen, um hier ihre dreijährige Ausbildung zu starten. Die jungen Menschen verfügen über gute Deutschkenntnisse. Sie absolvieren ihre Praxiseinheiten in den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern der Projektpartner. Den theoretischen Teil ihrer dreijährigen Pflegeausbildung durchlaufen alle Auszubildenden gemeinsam im Schulungszentrum am Ludmillenstift Meppen.

Entstanden war die Idee zum Gemeinschaftsprojekt beim „Runden Tisch Pflege“ der Stadt Lingen. Sowohl die St. Bonifatius Hospitalgesellschaft als auch das Ludmillenstift haben bereits gute mehrjährige Erfahrungen mit vietnamesischen Pflegekräften. Mit Unterstützung der Firma Gervie entwickelten die Projektpartner daraufhin Einarbeitungs- und angepasste Ausbildungskonzepte. Zukünftig können sich auch weitere Einrichtungen als Ausbildungsort der Praxiseinheiten anschließen, um aktiv viele qualifizierte Fachkräfte für die Region auszubilden.

Einige der im Landkreis bereits etablierten vietnamesischen Pflegefachkräfte unterstützen die neuen Auszubildenden beim Einleben und stehen ihnen als Paten zur Seite. Die jungen Menschen, die sich zu einer Ausbildung im Emsland aufgrund fehlender Arbeitsplätze in der Heimat entschieden haben, können so von deren Hilfestellungen profitieren. Gemeinsam mit den praktischen und theoretischen Ausbildern hoffen die Projektpartner auf ein dauerhaftes Gelingen des Lebens und Arbeitens der zukünftigen Pflegekräfte aus Vietnam im Emsland.

(Quelle und Foto: Stadt Lingen)

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news-466 Mon, 27 Jun 2022 17:09:26 +0200 Internationales Fest am 2.7. in Papenburg /aktuell/presse-service/meldung/internationales-fest-am-27-in-papenburg.html Vielfältiges Misikprogramm. Internationale Spezialitäten. Buntes Kinderprogramm. Nach zweijähriger coronabedingter Pause sind wir alle froh, in diesem Jahr wieder in gewohnter Form gemeinsam feiern zu können. Im letzten Jahr haben wir ein Alternativprogramm u.a. mit verschiedenen Onlineangeboten, der Malaktion - dessen Bilder
rund um den Hauptkanal präsentiert werden - sowie die daraus erstellten Fahnen - die auch in diesen Tagen rund ums Internationale Fest an vielen Stellen in der Stadt wehen - auf die Beine gestellt. Erstmalig findet das Internationale Fest im Rahmen der Maritimen Meile statt, was sicherlich vielversprechende zusätzliche Möglichkeiten schafft.

Geleitet nach den sieben Grundsätzen des Roten Kreuz und Roten Halbmondes: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität, zählt die Arbeit mit Geflüchteten zu den klassischen Aufgaben des DRK.

Dabei verpflichtet der Grundsatz der Menschlichkeit das DRK, Stellung zu beziehen für eine diskriminierungsfreie Aufnahme aller Schutzsuchenden. Das ist auch das Anliegen dieses Festes. Wir alle haben die Möglichkeit, täglich vorurteilsfrei in direktem Kontakt zu treten. Das Internationale Fest bietet viele Ansätze, außerdem sind Köstlichkeiten aus aller Welt zu probieren, mit dem internationalen Musik und Tanzprogramm werden kulturelle Darbietungen aus aller Welt präsentiert und es ist ausreichend Gelegenheit für Gespräche und Austausch.

Im Namen des Interkulturellen Arbeitskreises, dem Team der DRK Migrationsberatungs- und Kontaktstelle sowie dem DRK-Kreisverband Emsland e.V. wünschen wir uns allen einen bereichernden unterhaltsamen Nachmittag.

 

Programm:

12:00 Uhr Tanzgruppe Russische Welle, Volkstänze und Chor „Quelle"

12:30 Uhr Victor Standley osb - indonesische Musik und Blues

13:00 Uhr Eröffnung: Helen Wessels, DRK Migrationsberatung

anschl. Begrüßung:
Vanessa Gattung, Bürgermeisterin
Marc Andre Burgdorf, Landrat
Gitta Connemann, MdB
Internationale Begrüßung

13:25 Uhr gemeinsam singen wir das Lied „Wir wollen aufstehn, …" mit Unterstützung der Chöre

13:30 Uhr Chor ChoryFeen

14:30 Uhr Dance for Kids und Balle

14:55 Uhr Tänzerin Amina - orientalische Tänze

15:05 Uhr Zakeria Delschad - Kurdische Musik mit Gesang

15:30 Uhr Chor Ortrada

16:00 Uhr Trommelgruppe Afrikanische Diaspora Ostfriesland e.V.

16:30 Uhr Ratscheniza - Bulgarische Folklore Tanzgruppe (BFTG)

17:00 Uhr Charly Kampeling - Irisch Folk

17:30 Uhr Musikband Josua Gemeinde

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und ein schönes Fest!

 

 

 

 

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news-465 Thu, 23 Jun 2022 13:27:12 +0200 Lebensretter griffbereit im Ort /aktuell/presse-service/meldung/lebensretter-griffbereit-im-ort.html VfL Emslage federführend in einer gemeinsamen Aktion mit weiteren Vereinen vor Ort bei der Beschaffung von vier AEDs (Automatisierter Externer Defibrillator). Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen. Um die Ortschaften Fullen, Versen und Rühle für die Bürgerinnen und Bürger noch sicherer zu machen und im Ernstfall schnelle Hilfe zu ermöglichen, hat der Sportverein VfL Emslage federführend in einer gemeinsamen Aktion mit den weiteren Vereinen vor Ort wie Schützenvereine, Heimatvereine, Angelvereine, Kapellen, usw. vier AEDs (Automatisierter Externer Defibrillator) beschafft. Die lebensrettenden AED-Geräte wurden im Rahmen einer Vorstandssitzung von Werner Gerdken (DRK Kreisverband Emsland e.V), offiziell an den 1. Vorsitzenden Werner Rühlmann übergeben. Rühlmann führt aus, dass er froh sei, dass die Anschaffung so reibungslos funktioniert hat und sieht die AED-Geräte als echte Bereicherung für die Sicherheit in den Ortschaften an. Dennoch hoffen wir, dass die Geräte nie zum Einsatz kommen müssen. Die Anschaffung der Geräte wurde ebenfalls durch die Stadt Meppen bezuschusst.

Die Geräte sind für jedermann zugänglich im Außenbereich der Sportstätten angebracht und stehen Ersthelfern Tag und Nacht bereit. Ohne medizinische Vorkenntnisse können damit im Notfall bei einem Herzstillstand Leben gerettet werden. Der Vorteil der gewählten Standorte besteht darin, dass diese sich in unmittelbarer Nähe des Dorfkerns, der Kirche oder der Schützenfestplätze befinden. Standorte sind der Sportplatz bzw. Kindergarten in Versen, der Sportplatz in Fullen, der Sportplatz in Rühle Dorf sowie beim Sportgelände am „CCI“ in Rühle.

Der Herztod fordert in Deutschland rund 100.000 Opfer pro Jahr. Dabei haben Betroffene eine realistische Überlebenschance, wenn schnell und beherzt geholfen wird. Pro Minute sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit nach Eintreten des Herzstillstands um zehn Prozent, wenn überhaupt keine Erste Hilfe erfolgt. Dagegen liegt die Überlebenschance bei realistischen 50 bis 70 Prozent, wenn Ersthelfer sofort nach dem Stillstand mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein Laien-Defibrillator innerhalb der ersten drei Minuten zum Einsatz kommt. Ein AED-Gerät kann mithilfe von Stromimpulsen und in Kombination mit einer Herzdruckmassage ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus bringen.

 

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news-464 Fri, 17 Jun 2022 08:49:10 +0200 Selbsthilfegruppe spendet Kassenbestand /aktuell/presse-service/meldung/selbsthilfegruppe-spendet-kassenbestand.html Nach 35 Jahren löste sich die Selbsthilfegruppe Wirbelsäulenerkrankter in Sögel auf und spendete den Kassenbestand. Die jüngste Sitzung der Selbsthilfegruppe Wirbelsäulenerkrankter in Sögel nahm nach 35-jährigem Bestehen ein trauriges Ende: Die Gruppe löst sich auf. Wie der Vorsitzende Franz Josef Wienert berichtete, konnte kein Nachfolger für den Vorsitz gefunden werden, sodass man „wehmütig und traurig, jedoch einstimmig“ die Auflösung der Gruppe beschlossen habe.

Die Selbsthilfegruppe wurde 1987 durch den damaligen Chefarzt des Hümmling Hospitals Sögel, Dr. Al Hakim, ins Leben gerufen und bestand zuletzt aus 96 Mitgliedern der Samtgemeinden des Hümmlings bis nach Meppen. Vorrangiges Ziel der Gruppe war, durch Wirbelsäulengymnastik im Wasser und auf der Matte, unter fachlicher Anleitung von Therapeuten, die Rückenmuskulatur zu stärken.

Auf der letzten Sitzung wurde beschlossen, den verblieben Kassenbestand an das Deutsche Rote Kreuz zu spenden. So durften Christof Witschen und Werner Gerdken, Vorstände des DRK-Kreisverband Emsland, 4.000 € für das DRK in Empfang nehmen.

Die Spende wird zu gleichen Teilen für die Ukrainehilfe und die DRK-Aktion #VergesseneKrisen verwendet. „Der weltweite Bedarf an humanitärer Hilfe ist groß“, beschreibt Gerdken die aktuelle Situation. „Es gibt zahlreiche humanitäre Krisen, die andauern oder sich weiter verschärfen, sei es in Konfliktsituationen oder aufgrund von Extremwetterereignissen und Naturkatastrophen. Nicht alle Krisen werden gleichermaßen öffentlich wahrgenommen, nicht alle betroffenen Länder oder Regionen werden ihrem humanitären Bedarf entsprechend unterstützt. Darum bedanken wir uns bei der Selbsthilfegruppe für die Spende und freuen uns, damit einen Beitrag dazu leisten zu können.“

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news-463 Fri, 10 Jun 2022 09:17:21 +0200 Am 14. Juni ist Weltblutspendetag /aktuell/presse-service/meldung/am-14-juni-ist-weltblutspendetag.html Mit der bundesweit angelegten Kampagne #missingtype - erst wenn’s fehlt, fällt‘s auf, machen die DRK-Blutspendedienste zum 14. Juni mit breiter Unterstützung auf die dringende Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam. Aktuell spenden lediglich ca. 3 Prozent der Menschen in Deutschland Blut. Mit der bundesweit angelegten Kampagne #missingtype - erst wenn’s fehlt, fällt‘s auf, machen die DRK-Blutspendedienste zum 14. Juni mit breiter Unterstützung auf die dringende Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam. Ziel ist es, neue Blutspenderinnen und Blutspender für eine erste Blutspende zu begeistern, und sie zu motivieren kontinuierlich als Lebensretter aktiv bleiben.


An diesem Tag will das DRK gemeinsam mit seinen Partnern, den DRK-Ortsvereinen, diesen Dank übermitteln. Dafür lassen sie die Blutspenderinnen und Blutspender buchstäblich über den roten Teppich laufen und begrüßen alle Spender mit einem kleinen Danke-Präsent. Ohne deren unersetzliches Engagement hätten Millionen Schwerverletzte und chronisch kranke Menschen keine Überlebenschance.


Als prominente Botschafter machen sich Vanessa Mai und Leon Goretzka für die Notwendigkeit von lebensrettenden Blutspenden stark und wollen mehr Menschen zum Blutspenden motivieren.


Um auf die Alternativlosigkeit von gespendetem Blut aufmerksam zu machen, verzichten in der Woche ab dem 14. Juni viele Organisationen, Unternehmen und Personen des öffentlichen Lebens in ihren Social-Media-Beiträgen auf die Buchstaben A, B und O - stellvertretend für die häufig benötigten Blutgruppen A, B und Null.

Die Versorgung betroffener Menschen aller Altersklassen kann nur dann gewährleistet werden, wenn die benötigten Blutpräparate immer in ausreichender Zahl und über alle Blutgruppen hinweg verfügbar sind.


Nach der erfolgreichen Aktion im April/Mai dieses Jahres bietet das DRK an allen Spendeterminen im Zeitraum vom 13.06. bis 10.07.22 einen kostenfreien Antikörpertest an. Das Ergebnis kann ausschließlich über den digitalen Spenderservice (www.spenderservice.net) oder die Blutspende-App der DRK-Blutspendedienste abgerufen werden. Weitere Infos sind auf https://www.blutspende-leben.de/aktuelles zu finden.

 

 

 

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news-462 Wed, 08 Jun 2022 13:09:33 +0200 Scheckübergabe im Gymnasium Haren /aktuell/presse-service/meldung/scheckuebergabe-im-gymnasium-haren.html Einen Scheck über 4.000 Euro durfte unser Präsident Dieter Sturm von den Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Haren in Empfang nehmen, der für Hilfstransporte in die Ukraine verwendet wird. Die Gymnasiasten hatten, wie schon berichtet, mit viel sportlichem Engagement während ihrer Aktion „Bewegen um etwas zu bewegen“ insgesamt 26.200 Euro gesammelt und an drei Hilfsorganisationen gespendet. Neben Vertretern der Harener Tafel und Helping Hands war auch DRK-Kreisverbandspräsident Dieter Sturm zur Scheckübergabe eingeladen.

Bericht zur Aktion der Schüler lesen >>

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news-461 Wed, 01 Jun 2022 11:01:37 +0200 Schüler spenden 26.000 Euro für Ukraine-Hilfe /aktuell/presse-service/meldung/schueler-spenden-26000-euro-fuer-ukraine-hilfe.html Sportliche Gymnasiasten in Haren: Schüler des Gymnasiums Haren erlösen durch Laufen, Schwimmen und andere Aktionem mehr als 26.000 Euro für die Ukraine-Hilfe. Überaus sportlich sind die 670 Schüler des Gymnasiums Haren. Das bewiesen sie im Laufen, Schwimmen und anderen tollen Aktionen. Der Sport war dabei aber nur Mittel zum Zweck. Der Zweck bestand darin, Menschen in der Ukraine zu helfen.

Sponsoren  hatten ihre Kinder, Enkel oder Freunde mit Bargeld für den sportlichen Einsatz belohnt. 26.219,82 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Das Geld übergaben die jungen Leute den Vertretern von Institutionen, die direkt in der Ukraine helfen, oder in Haren Flüchtlinge mit Lebensmitteln versorgen.

„Diese Idee, die hat super gut geklappt“, berichtet Mit-Initiator Andreas Schulz, Lehrer am Gymnasium. „Wir hatten allerdings gar keine Ahnung, was wohl unterm Strich dabei herauskommen würde“, ergänzt Luisa Knese, Auszubildende im Sekretariat der Schule. Sie war es dann auch, „die das ganze Geld zählen durfte, und das hat mir so richtig Spaß gemacht, weil es immer mehr wurde“, lächelt sie in der Kaffeerunde mit den Empfängern der Spende.

Initiationszündung für die sportive Veranstaltung sei ein Aktionstag zum Thema Ukraine gewesen, erläutert Studiendirektorin Dunja Gerdes, die Schulleiterin des Harener Gymnasiums. „Und so haben wir jetzt feststellen dürfen, dass wir im wahrsten Sinn des Wortes etwas bewegen können“, resümiert sie. Neun ukrainische Schüler nehmen aktuell am Unterricht teil. „Das hat uns alle noch mehr motiviert. Die Bereitschaft, ganz praktisch zu helfen wurde dadurch noch verstärkt“, berichtete Gerdes ihren Gästen bei der  kleinen Feier anlässlich der Scheckübergabe.

Die Schülervertreterinnen Isabelle Schollas und Vanessa Lorenz ließen noch einmal für die Gäste den „Friedenstag“ an ihrer Schule Revue passieren. „Das hat uns alle sehr berührt, man konnte förmlich spüren, wie alle, die mitgemacht haben, in Frieden und Solidarität mit der Ukraine stehen“. Aus dieser Stimmung sei dann „der Gedanke geboren worden, noch mehr zu machen“, erzählten die Schülerinnen. „Und schon ist auch hier im Raum die positive Energie dieses Tages immer noch zu spüren“, konstatieren die Spendenempfänger. Symbolische Hilfe sei ja gut, „praktische Umsetzung ist noch besser“, da waren sich alles Teilnehmer an der kleinen Feierstunde einig.

„Bewegt, um etwas zu bewegen“ „Wir haben uns halt bewegt, um was zu bewegen“, schmunzelte Sportlehrer Schulz. „Im normalen Sportunterricht, aber mit besonderem Ziel. Unsere Schüler warben ihre Sponsoren an. Und wie gut das geklappt hat, das sieht man ja an den Schecks die wir gleich überreichen“, so Schulz. Mit großer Dankbarkeit „und  absolutem Respekt“ wurden die Schecks von den Delegationen der Harener Tafel, der Organisation „Helping Hands“ und dem Deutsche Roten Kreuz Emsland (DRK) entgegengenommen. Die Tafel verwendet die Geldsumme für den Einkauf von Lebensmitteln. Helping Hands und DRK bringen Spendengüter direkt an die ukrainische Grenze.

 

Quelle: Meppener Tagespost 30.05.2022

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news-460 Wed, 25 May 2022 14:49:37 +0200 Verlosungsaktion beim SV Meppen voller Erfolg /aktuell/presse-service/meldung/verlosungsaktion-beim-sv-meppen-voller-erfolg.html Eine Spendenaktion für einen guten Zweck initiierte Daniel Zeppenfeld, Betriebsleiter bei Pro Mobil in Meppen. Dazu ließ er ein riesiges Banner in den Landesfarben der Ukraine mit der Aufschrift „No War – Just Peace“ anfertigen, das vor den Spielen des SV Meppen im Stadion auf dem Grün zu sehen war.

Über Social-Media und die Homepage rief Pro Mobil dazu auf, einen beliebigen Betrag zu spenden, um an der Verlosung des Banners samt eines von allen Spielern des SVM signierten Trikots teilzunehmen. Die Aktion lief eine Woche, in der 3.613 Euro zusammenkamen, die Zeppenfeld (Rechts) gemeinsam mit Geschäftsführer Thorsten Jansen (Links) an den Vorstand des DRK-Kreisverband Emsland e.V. Werner Gerdken (Mitte) übergab.

„Eine tolle Aktion“, hob Gerdken das Engagement der beiden hervor und bedankte sich bei allen Teilnehmenden. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung, die wir gut für die Versorgung der geflüchteten Menschen gebrauchen können. Wir unterstützen damit Hilfsgütertransporte die direkt nach Lviv transportiert werden. Von dort aus erfolgt die Weiterverteilung an die Menschen vor Ort, die diese Hilfe am dringendsten benötigen“.

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news-459 Mon, 09 May 2022 08:58:25 +0200 Hohe Spendenbereitschaft /aktuell/presse-service/meldung/hohe-spendenbereitschaft.html für Flüchtlinge im Gutshof nach Aufruf durch Mitarbeiterinnen Überwältigend war die Resonanz nach einem Aufruf im Freundes- und Bekanntenkreis von Judith Roosmann, Hausleitung im Wohnpark Gutshof Haselünne, und Sandra Brögber, Leitung Fachbereich Pflege beim DRK-Kreisverband Emsland e.V. Kartonweise wurde Kleidung und Spielzeug für die Flüchtlinge aus der Ukraine gespendet. Dabei hatte Frau Roosmann keine Scheu auch mal den Telefonhörer in die Hand zu nehmen und bei Haselünner Unternehmen nach Spenden zu fragen. Auf positive Resonanz stieß sie u. a. bei Frau Heckmann vom Modehaus Schröder. Bepackt mit Tüten für die Kinder übergab sie Spiele, Puzzles, Lego Technik und einiges mehr an den Vorstandsvorsitzenden Christof Witschen. Spendenfreudig zeigte sich auch die Firma Rosche, die zahlreich Kuscheltiere spendete. „Von daher sind wir jetzt gut ausgestattet und bitten von weiteren Sachspenden abzusehen, wobei uns finanzielle Unterstützung natürlich auch weiterhilft“, erläutert Jannis Kuper, der beim DRK Emsland für die Wohnparks verantwortlich zeichnet.   

Zwischen 13 und 40 Flüchtlinge treffen täglich aus Hannover im Gutshof ein, vorwiegend Frauen und Kinder. Hier erfolgt die Erstaufnahme durch den Landkreis und die Unterbringung für zwei Tage, zumeist zu dritt in einem Zimmer mit Bad. Für viele bedeutet das seit langem wieder Ruhe und Privatsphäre – raus aus provisorisch eingerichteten Turnhallen in denen hunderte Menschen untergebracht sind.

„Wir haben viele Frauen, meist mit ihren Müttern und Kindern und sehr unterschiedlichen Einzelschicksalen“, erzählt Elisabeth Holt. Sie ist eine von drei DRK-Mitarbeiterinnen, die sich im Gutshof hauptamtlich um die Flüchtlinge kümmern, ihnen tröstend und helfend zur Seite stehen, für die tägliche Verpflegung sorgen, sich mit den Kindern beschäftigen, ärztliche Versorgungen organisieren, mitgebrachte Haustiere unterbringen und vieles mehr. Tatkräftig unterstützt werden sie von Ehrenamtlichen aus den Ortsvereinen, z. B. um ihnen nötige Freiräume zu verschaffen oder zu den Mahlzeiten morgens und abends.

„Das gemeinsame Essen in der großen Gemeinschaftsküche hat WG-Charakter. Die Frauen sprechen miteinander, kümmern sich gegenseitig um die Kinder - da merkt man, dass das Schicksal zusammenschweißt. Viele Frauen bauen in den zwei Tagen Vertrauen auf, werden merklich ruhiger, machen sich zurecht, gehen Einkaufen“, erzählt sie. „Wir verständigen uns mit Händen und Füßen, das klappt ganz gut“, führt sie fort. Und da wo es nicht funktioniert springen die russisch sprechende Kollegin Tanja Hackstedt oder der nette Herr vom Sicherheitsdienst ein. So sind die DRK-Damen ständig im Standby Modus, um die täglich wechselnden Anforderungen zu bewältigen.

Nach zwei Tagen erfolgt die Weiterreise per Bus zu einem Zielort irgendwo im Emsland - für viele in eine neue unbekannte Heimat. Nur wenige setzen ihre Reise in Eigenregie fort. Und wenn, dann in Großstädte. Das mag daran liegen das die Betroffenen aus Metropolen wie Mariupol, Luhansk oder Donezk geflüchtet sind und sie sich nicht vorstellen können in ländlich geprägten und ihnen völlig unbekannten Regionen wie dem Emsland sesshaft zu werden. Berlin oder München, davon hat man zumindest schon mal gehört, das erscheint weniger fremd. Vermutlich würde es auch uns so gehen, wenn wir in ein fremdes Land kämen und eine neue Heimat suchen müssten. Dann besinnt man sich wohl auch auf Städte von denen man zumindest den Namen schon einmal gehört hat.

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news-458 Wed, 04 May 2022 11:01:11 +0200 Uns reicht´s /aktuell/presse-service/meldung/uns-reichts.html … ist ein neues Projekt der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim in Kooperation mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst. Abgeleitet von den gestiegenen Unfallzahlen, damit einhergehenden Erfahrungen und schlimmen Bildern, mit denen zumeist  Ersteinsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr konfrontiert werden, hat die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim ein Video produziert. Stellvertretend für den DRK-Rettungsdienst hat Thomas in dem Video mitgewirkt, das Verkehrsteilnehmer für mehr Achtsamkeit und Rücksicht sensibilisieren möchte.

Das Video ist auf unserem Youtube Kanal zu sehen.

 

Die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim startete am 26.04.2022 ihr neues Verkehrsprojekt "Uns reicht's!". Der Titel des Projektes "Uns reicht's!" ist dabei abgeleitet von den Erfahrungen und den schlimmen Bildern, mit denen vor Ort Beteiligte belastet werden. Außerdem soll es auf die schweren Situationen aufmerksam machen, mit denen Beamtinnen und Beamte sowie die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Rettungsdienste an Unfallorten und in der Folgezeit konfrontiert werden. "Uns reicht´s!", steht zudem für die schwierige und kräftezehrende Aufgabe, Todesbenachrichtigungen an die Familien zu überbringen. So gab es im Jahr 2021 32 Verkehrsunfälle mit 34 tödlich verletzten Personen im Inspektionsbereich. Das sind sechs Personen mehr als noch im Vorjahr. Zudem stieg auch die Zahl der Personen die bei Unfällen schwer verletzt wurden um 15 an.

Anlässlich dieser Zahlen führt die Polizeiinspektion im Rahmen des neuen Projektes schwerpunktmäßig Kontrollen an Unglücksorten tödlicher oder schwerer Verkehrsunfälle in den beiden Landkreisen durch. Unterstützung erhält die Polizei dabei insbesondere vom Landkreis Emsland und der niedersächsischen Landesverkehrswacht. Sowie vom Landkreis Grafschaft Bentheim bei der Durchführung der Maßnahmen. Zum Auftakt des Projekts am 26. April besuchten Landrat Marc-André Burgdorf und die Inspektionsleiterin Nicola Simon eine der speziell ausgestatteten Kontrollstellen. Die Beamtinnen und Beamten führten hier nicht nur Geschwindigkeitsmessungen durch. Die Verkehrssünder wurden zudem angehalten und direkt an Ort und Stelle im Rahmen von Aufklärungsgesprächen mit den Beamtinnen und Beamten sowie durch Plakate mit den dort geschehenen tödlichen oder schweren Verkehrsunfällen konfrontiert. Wie schnell es zu einem Unfall kommen kann, konnten die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zudem an der Kontrollstelle an dem sogenannten Aufprall-Simulator der Verkehrswacht Lingen testen.

"Wir möchten mit diesem Projekt nicht nur die Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren, sondern auch allen Einsatzkräften eine Stimme geben. Ob Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst - die Kräfte werden regelmäßig bei Unfällen mit belastenden Situationen konfrontiert, die sie zu verarbeiten haben. Mit 'Uns reicht's!' wollen wir darauf aufmerksam machen und somit dem Trend der steigenden Zahl der schweren Verkehrsunfälle entgegenwirken. Es liegt in der Hand jedes Einzelnen, durch das eigene vorausschauende und rücksichtsvolle Verhalten im Straßenverkehr dazu beizutragen", erklärt Nicola Simon. Auch Landrat Marc-André Burgdorf bestätigt: "Uns reicht´s wirklich! Jeder schwere Verkehrsunfall ist einer zu viel. Dieses Projekt geht über die klassischen Geschwindigkeitskontrollen hinaus. Durch die Gespräche mit den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern direkt an den Kontrollstellen, erhoffen wir uns, dass bei den Leuten ein Umdenken stattfindet."

Im Jahr 2021 war überhöhte Geschwindigkeit weiterhin die Hauptunfallursache bei tödlichen und schweren Verkehrsunfällen. Und auch viele der am Dienstag in beiden Landkreisen kontrollierten Fahrzeuge waren deutlich zu schnell unterwegs. So wurden in den Koordinierungsbereichen Meppen, Lingen und Papenburg und Nordhorn insgesamt rund 3933 Fahrzeuge überprüft, bei den in 172 Fällen ein Geschwindigkeitsverstoß festgestellt wurde. Zu den Spitzenreitern gehörten im Nordhorner Bereich ein Fahrzeug, dass bei erlaubten 70 km/h mit 103 km/h sowie im Raum Papenburg ein Pkw, der bei erlaubten 100 km/h mit 145 km/h unterwegs waren. "Ein Großteil der kontrollierten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zeigten sich sehr verständnisvoll und waren sehr offen für die Gespräche an den Kontrollstellen. Besonders bei der Konfrontation mit den Zahlen der tödlich und schwer verletzten Personen war Einsicht zu erkennen", berichtet Sabine Dickebohm vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim. Bis zum Ende des Jahres sind weitere, regelmäßige Kontrollen im gesamten Inspektionsbereich geplant.

Quelle: Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim

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news-457 Mon, 25 Apr 2022 16:08:36 +0200 Waldwichtel werden Matrosen /aktuell/presse-service/meldung/waldwichtel-werden-matrosen.html Feierlich eingeweiht wurde die neue DRK-Kita Homeric in Papenburg Obenende. Bei bestem Wetter konnten wir am 23.04.2022 zahlreiche Gäste zur Einweihung der neuen Kita Homeric am Obenende in Papenburg begrüßen (undercover auch unseren ehemaligen Vorstandvorsitzenden Thomas Hövelmann).

Während der Bauphase provisorisch in Containern untergebracht und als „Waldwichtel“ benannt, sind die Kinder und ihre Erzieherinnen kürzlich in den neuen Kindergarten Homeric umgezogen. Dabei haben sie quasi den Wandel vom Waldwichtel zum Matrosen vollzogen, denn die Homeric war das erste von der Meyer Werft gebaute Kreuzfahrtschiff.

Damit schafft der Name einerseits Bezug zu Papenburg und beschreibt andererseits das Für- und Miteinander in der DRK-Kita, wie es auch auf Schiffen vonnöten ist, um sicher den nächsten Hafen zu erreichen. Passend dazu war auch das Geschenk des Elternbeirates: Eine hölzerne Ruhebank mit eingelassenem Bild einer Papenburger Künstlerin, das den Übergang der Kinder „vom Waldwichtel zum Matrosen“ zeigt.

Während der Festivität führte Vorstand Manuel Hatting locker durch das Programm, dem ein kreatives Video vorausging, in dem die Kinder in ihrem Lied „Wir haben einen neuen Kindergarten …“ die verschiedenen Bauphasen toll nachgestellt haben. 

Anschließend führte Architekt Gerd Janssen durch das Projekt, das im Herbst 2019 Fahrt aufnahm, so dass Anfang 2021 der erste Spatenstich erfolgte. Zwar hätten Engpässe auf den Rohstoffmärkten und eine in vielen Bereichen pandemiebedingt ausgedünnte Personaldecke für Verzug in der Fertigstellung gesorgt, die jedoch unter den gegebenen Umständen recht kurzgehalten werden konnte. Er beschrieb die Kita als ein weiteres Vorzeigeprojekt des DRK-Kreisverband Emsland, was auch seine Nachredner so bewerteten. 

Nach einem kurzen Rückblick mit interessanten Details zum Bau übergab Janssen den symbolischen Schlüssel an Nicole Lammers, die ihn für die erkrankte Kitaleiterin Anna Vosskuhl entgegennahm. Lammers und auch ihre Kolleginnen würdigten Vosskuhls unermüdliches Engagement und ließen die Gäste wissen, dass sie viel Arbeit und Herzblut in das Projekt gesteckt hat. Umso bedauerlicher sei es, dass sie ausgerechnet an diesen Tag nicht live dabei sein konnte.

Lobende Worte sowie Dank und Anerkennung fanden auch DRK-Kreisverbandspräsident Dieter Sturm, der Vorsitzende des Kreistags Landkreis Emsland, Dr. Burkhard Remmers sowie die Papenburger Bürgermeisterin Vanessa Gattung. Sie sah die neue Kita auch als einen wichtigen Baustein in dem Bestreben, Papenburg zu einer noch kinderfreundlicheren Stadt zu entwickeln, wobei die DRK-Kitas maßgeblichen Anteil haben.

Im anschließenden zweiten Video „Kindermund“ war zu erfahren, was sich die Kinder für die neue Kita wünschen: „Ich wünsch´ mir Weihnachten …“, oder: „… das mein Cousin aus Köln kommt“, machten deutlich, dass die Kinder wohl keine gravierenden Mängel an ihrem neuen Domizil festgestellt haben. 

Jede Gruppe hat zwei Räume: Einen großen Gruppenraum mit Küchenzeile und Zugang zum Außenbereich sowie einen angegliederten Ruheraum. Im Außenbereich gibt es sandige Inseln mit Klettertürmen und Rutschen, eingefasst von einer Bobby-Car Rennstrecke und viel Grün zum Toben – und: passend dazu eine Schmutzschleuse, wenn die Erzieherinnen nach dem Spielen „panierte Kinder“ in Empfang zu nehmen haben.

Auch aus Erwachsenensicht lässt die Kita Homeric keine Wünsche offen. Hell, freundlich, großzügig und modern gestaltet ist sie funktional gegliedert. Die drei Regelgruppen sind durch einen Mitarbeiter-Trakt sowie durch ein großzügiges Foyer von den zwei Krippengruppen getrennt. Gläserne Trennelemente machen das Foyer vielseitig nutzbar. Heute diente es zur Corona konformen Bestuhlung für die Gäste, morgen können die Kinder darin gemeinsam Turnen, und übermorgen ist es für eine Versammlung der Mitarbeiter oder des Elternbeirats nutzbar.

Aktuell kümmern sich 22 Mitarbeiterinnen um 75 Kinder, insgesamt sind 105 Plätze verfügbar. Dafür stehen den drei Regelgruppen 459 m² und den zwei Krippengruppen 334 m² zur Verfügung. Der Gemeinschaftsbereich mit Foyer und Mitarbeitertrakt umfasst 447 m². Überdies gibt es begrünte Pultdächer, ein Regenrückhaltebecken und eine Photovoltaikanlage zur Unterstützung der Eigenstromversorgung. Alles in Allem ist die neue Kita Homeric am Obenende in Papenburg damit bestens für die Zukunft gewappnet.

Also dann: Schiff Ahoi!

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news-456 Tue, 29 Mar 2022 13:33:34 +0200 DRK-Wohnpark nimmt Flüchtlinge auf /aktuell/presse-service/meldung/gutshof-nimmt-fluechtlinge-auf.html Neue Anlaufstelle in Haselünne für Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten (Neue OZ) Landrat Marc-André Burgdorf geht davon aus, dass der Landkreis Emsland insgesamt 5000 Ukraine-Flüchtlinge aufnehmen wird. Auf Anfrage unserer Redaktion sagte der CDU-Politiker, dass bislang im Emsland 286 Menschen mit ukrainischen Wurzeln lebten.

„Seit Beginn des Ukraine-Krieges sind rund 1300 Menschen hinzugekommen, die sich hier offiziell angemeldet haben.“ Dabei sei es durchaus möglich, dass es schon wesentlich mehr Frauen, Kinder und Senioren sind, die im Landkreis Zuflucht fänden. Viele hätten sich noch nicht offiziell bei den Behörden angemeldet und seien bei Freunden und Bekannten untergekommen. Die Menschen dürften sich in Deutschland drei Monate visumsfrei bewegen.

Nach groben Schätzungen der Bundesregierung würden mittelfristig rund eine Million Menschen aus der Ukraine in Deutschland Zuflucht suchen. Dazu Burgdorf: „Davon nimmt Niedersachsen zehn Prozent auf und von diesem Anteil das Emsland wiederum fünf Prozent, also insgesamt 5000 Hilfesuchende.“

Auch um die Unterbringung mittelfristig besser koordinieren zu können, will das Emsland eine Erstunterkunft in Haselünne schaffen. Diese soll im neuen DRK-Wohnpark Gutshof in Haselünne eingerichtet werden. Der Start ist spätestens für den 7. April geplant. Bislang gibt es solche „Anlaufstellen“ dezentral im LWH in Lingen, im Marstall Clemenswerth in Sögel und im Kolping-Bildungshaus in Salzbergen. Diese Einrichtungen können diese Aufgabe dann zum 6. April wieder abgeben.

„Die Einrichtung in Haselünne wird das Deutsche Rote Kreuz für uns betreiben“, sagt Burgdorf. Dank der räumlichen Situation könnten pro Tag dort 24 bis 36 Flüchtlinge eine Erstaufnahme finden. Von dort würden sie wiederum auf die emsländischen Kommunen verteilt. Der Landkreis miete die Räume in Haselünne an. Jetzt müssten viele Sachen organisiert werden. Das reicht von den Möbeln über die Versorgung mit Nahrung oder Wäsche bis zur pädagogischen Betreuung. Zudem gelte es, die Registrierung der Ukraine-Flüchtlinge vorzuhalten. „Auch einen Fahrdienst werden wir organisieren“, verspricht Burgdorf.

Kritik übte der emsländische Landrat auch im Namen der hiesigen Bürgermeister an der Landesregierung: „Es ist noch nicht geklärt, wer die Kosten übernimmt.“ So müsste der Landkreis die Räumlichkeiten beim DRK anmieten, viele Städte und Gemeinde müssten erst einmal auf eigene Kosten neue Wohnungen anmieten. Aber auch in weiteren Anschlussfragen wünscht sich Burgdorf schnelle Antworten der Landesregierung. So dürften bislang nur 25 Kinder in einer Kita-Gruppe betreut werden. Da aber  gerade die oft traumatisierten ukrainischen Kleinkinder in den Kindertagesstätten aufgenommen werden sollen, wäre es gut, wenn diese starre Regelung zum Beispiel auf 26 oder 27 Kinder für eine Übergangszeit ausgedehnt werden könnte.

Burgdorf appelliert zudem an die Emsländer: „Wir brauchen weiterhin die hohe Bereitschaft unserer Bürger, Menschen aus der Ukraine privat aufzunehmen.“ Dabei erinnerte er mit Blick auf die russische Invasion daran: „Die Ukrainer kämpfen auch für uns um Freiheit und Demokratie in Europa.“

 

Quelle: Neue OZ [29.03.2022]
Foto: Frank Hammerschmidt

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news-451 Fri, 25 Feb 2022 09:26:00 +0100 Unterstützen Sie jetzt Menschen in Not /aktuell/presse-service/meldung/unterstuetzen-sie-jetzt-menschen-in-not.html Angesichts der dramatischen Entwicklungen in der Ukraine äußerte sich heute die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes e.V. Gerda Hasselfeldt. Angesichts der dramatischen Entwicklungen in der Ukraine äußerte sich heute die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes e.V. Gerda Hasselfeldt:

"Wir schauen mit der allergrößten Sorge auf die überaus dramatische Lage in der Ukraine. Das Leid der Menschen, das durch den weiter voranschreitenden bewaffneten Konflikt immer größer wird, muss beendet werden und ist durch nichts zu rechtfertigen. Angesichts der militärischen Auseinandersetzungen rufen wir alle Konfliktparteien dringlichst dazu auf, das Humanitäre Völkerrecht zu achten. Der Schutz der Zivilbevölkerung und zivilen Infrastruktur muss zu jeder Zeit an allererster Stelle stehen. Auch humanitäre Helferinnen und Helfer müssen geschützt sein und ihr Zugang zur betroffenen Bevölkerung muss dauerhaft sichergestellt sein.

Wir als Deutsches Rotes Kreuz werden alles in unserer Macht Stehende tun, um gemeinsam mit unseren Partnern in der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung und gemäß den Grundsätzen der Unparteilichkeit und Neutralität Leid zu mindern, Leben zu schützen und Menschen in Not zu versorgen."

Jetzt für die Menschen in der Ukraine spenden unter: www.drk.de/nothilfe-ukraine

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news-450 Wed, 09 Feb 2022 08:53:00 +0100 Der Ministerpräsident sagt Danke /aktuell/presse-service/meldung/der-ministerpraesident-sagt-danke-1.html Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) ist auf Einladung der SPD im Emsland gewesen und hat die Impfzentren besucht. Er bezeichnet es als „Dankeschön-Tour“. 80 Prozent aller Emsländer haben mittlerweile eine Erstimmunisierung erhalten, doch von großen Lockerungen der Schutzmaßnahmen hält Ministerpräsident Stephan Weil aktuell noch nichts, sagt er, als er am Dienstag das Impfzentrum in Lingen besucht. Besser werde die Lage durch Lockerungen nicht, „und schlechter darf sie nicht werden“. Laut Weil ist in Niedersachsen jeder sechste Bürger noch nicht gegen Corona geimpft. Somit finde das Virus immer noch das Ziel. Nicht-Geimpfte von einer Corona-Impfung zu überzeugen bezeichnet der Ministerpräsident als „Kampf um jede Seele“. Dr. Wolfgang Hagemann, ärztlicher Leiter der Impfzentren im Emsland, berichtet ihm von Einsätzen der mobilen Impfteams auf Spielplätzen, wo mithilfe von Sozialarbeitern versucht wird, Vertrauen aufzubauen und für den Corona-Schutz zu werben. „Es ist mühsam“, schildert er die aktuelle Situation. 25 000 Impfungen verzeichnet Landrat Marc-André Burgdorf seit Start der Impfzentren im Landkreis.  Der Dezember sei gut verlaufen. Allein das Interesse an Impfungen für Kinder beschreibt Edeltraud Helle, die am Empfang des Lingener Impfzentrums sitzt, als „wahnsinnig groß“, als sie mit Stephan Weil ins Gespräch kommt.

„50 Prozent der Kinder im Emsland geimpft“

Von 17 000 Kindern zwischen fünf und elf Jahren im Landkreis wurden bisher 5000 Kinder in den Impfzentren gegen das Virus geimpft. Hinzu kommen Impfungen bei Kinderärzten. „Wir gehen davon aus, dass 50 Prozent der Kinder im Emsland geimpft sind“, bezieht sich Hagemann auf den enormen Einsatz im Kampf gegen das Virus. Genau dieser Einsatz hatte Weil ins Emsland gelockt. Laut Weil findet der Besuch der Impfzentren im Emsland im Rahmen einer „Dankeschön-Tour“ statt: „Ich möchte mich bei allen
bedanken, die sich in den vergangenen zwei Jahren dafür eingesetzt haben, dass Niedersachsen relativ glimpflich aus dem bisherigen Corona-Verlauf herausgekommen ist.“

Das sind Helfer in Impfzentren wie Edeltraud Helle, die Kindern mit Kuscheltieren die Angst vor den Piks nimmt, Security-Kräfte wie Melanie Irowski, die in Lingen die ein oder andere hochkochende emotionale Situation schon entschärft hat, Ärzte wie Dr. Hans-Peter Loley, die trotz Ruhestand in den Impfzentren impfen, oder DRK-Mitarbeiter wie Jürgen Schlömer, der immer mal wieder in unschöne Diskussionen von Impfgegnern verwickelt wird. Von denen berichtet er Stephan Weil, als der Politiker im Impfzentrum an der Koppelschleuse in Meppen, eintrifft. Der nach Aussage von Weil landesweite Trend verschont auch Meppen nicht. Die Zahl der Impfungen ist dort im Januar gesunken.

Wurden im Dezember an einem Tag 400 Menschen geimpft, sind es aktuell 150 bis 200. Darunter sind vereinzelt Menschen, die sich zum ersten Mal gegen das Virus impfen lassen – doch nicht freiwillig. „Sie kommen auf Druck ihrer Arbeitgeber zu uns“, sagt Schlömer. Ein Druck, der notwendig ist, findet Weil. Er wird deutlich: Er ist für eine Impfpflicht. „Es geht um den Schutz gefährdeter Menschen.“ Hoffnung setzt er in den Totimpfstoff Novavax, der Skeptiker der modernen mRNA- oder Vektortechnologie überzeugen soll, sich gegen Corona impfen zu lassen. „Die Bestellungen laufen derzeit.“ Weil sagt, dass durch Impfungen eine „Schutzmauer aufgebaut wird“. Die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass im Winter die Infektionszahlen wieder ansteigen. Weil sagt: „Nur durch Impfungen kommen wir aus dem Kreislauf raus, und wir haben alle von den Einschränkungen die Nase voll – ich auch.“

Neue Osnabrücker Zeitung
Bericht: Julia Mausch
Foto: Lars Schröer

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news-448 Tue, 08 Feb 2022 15:00:59 +0100 Weniger Blaulicht, mehr Unfälle? /aktuell/presse-service/meldung/weniger-blaulicht-mehr-unfaelle.html Eine neue Verordnung des Bundesverkehrsministeriums sorgt für Wirbel: „Damit Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden, soll es bei Einsatzfahrzeugen weniger Blaulichter geben.“ Die tägliche Praxis zeigt, dass sich bereits die akustische Wahrnehmung von RTWs aufgrund besserer Schallisolierungen in Autos nachteilig bei Einsätzen auswirkt. Damit ist die optische Wahrnehmung umso wichtiger!

Damit Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden, soll es bei Einsatzfahrzeugen weniger Blaulichter geben. So will es eine Verordnung des Bundesverkehrsministeriums. Im Emsland bangen das DRK und die Feuerwehr um die Sicherheit ihrer Einsatzkräfte. Die im Juni 2021 erlassene Verordnung des Bundesverkehrsministeriums sieht die Reduzierung von Blaulichtern für sämtliche neuen Einsatzwagen des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei vor. Begründung des Ministeriums: Andere Verkehrsteilnehmer könnten durch zu viel Blaulicht geblendet werden. Für die Fahrzeuge, die vor Inkrafttreten der Verordnung zugelassen wurden, gilt Bestandsschutz. Das Bundesverkehrsministerium teilt mit, dass weiterhin Frontblitzer erlaubt seien, allerdings nur jeweils ein Paar hinten und vorne. Auf dem Dach kann laut Ministerium weiterhin eine beliebige Anzahl von Rundumleuchten installiert werden. Die Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH (kurz WAS) mit Sitz in Emsbüren steht der  Verordnung kritisch gegenüber. „Wir haben von vielen Kunden Praxisbeispiele zugetragen bekommen, in welchen weniger Blaulicht nachteilig ist“, sagt Produktmanager Lukas Brenneke unserer Redaktion. Durch die immer bessere Schallisolierung von modernen Autos gegenüber der Umwelt werde die optische Warneinrichtung aus Sicht der WAS immer wichtiger im Vergleich zu einer akustischen Warneinrichtung.

Brenneke erklärt: „Durch weniger Blaulicht an neuen Einsatzfahrzeugen wird die Sichtbarkeit im Straßenverkehr deutlich eingeschränkt.“ Vor allem in Ballungszentren mit viel Verkehr oder bei unübersichtlichen Witterungsbedingungen sei eine erhöhte  Sichtbarkeit eines Einsatzfahrzeugs zwingend notwendig. Die Blaulicht-Komponenten im Kühlergrill- und Stoßstangenbereich seien zudem von Vorteil, wenn ein Einsatzfahrzeug in eine Kreuzung fahre. Es gelte, die Verkehrsteilnehmer in alle Richtungen rechtzeitig zu warnen. „Außerdem sind Blaulicht-Komponenten auf verschiedenen Höhen im Frontbereich von Einsatzfahrzeugen besonders dann wichtig, wenn diese zum Beispiel auf einer Autobahn durch eine Rettungsgasse fahren und in den  Innenrückspiegeln der Pkw-Fahrer zu sehen sein müssen“, so Brenneke.


„Optische Wahrnehmung wichtig!“ Christof Witschen, Geschäftsführer des DRK-Kreisverband Emsland, sagt: „Ich bin seit 35 Jahren beim DRK für den Rettungsdienst tätig und habe niemals eine Beschwerde gehört, dass andere Verkehrsteilnehmer sich durch zu viel Blaulicht gestört fühlten.“ Witschen wie auch sein Kollege, Notfallsanitäter Björn Schlotte, betonen die Bedeutung der blau aufleuchtenden Frontblitzer, damit andere Verkehrsteilnehmer im Rückspiegel die Rettungsfahrzeuge schon von Weitem  wahrnehmen könnten. Blaulicht auf dem Dach allein reiche nicht aus. Aus seiner fast zehnjährigen Erfahrung beim Rettungsdienst weiß Schlotte: „Die Verkehrsteilnehmer bemerken uns vor allen Dingen optisch durch das Blaulicht und weniger akustisch durch das Martinshorn, zumal viele Autos schallgedämmt sind.“ Witschen und Schlotte quittieren die Verordnung deshalb mit Unverständnis und befürchten erhöhte Unfallgefahren.

Oberste Maxime müsse es doch sein, die Rettungskräfte und die anderen Verkehrsteilnehmer bestmöglich zu schützen, damit der Weg für schnelle Hilfe frei gemacht wird. Auch der Kreisfeuerwehrverband Lingen kann die Entscheidung des  Bundesverkehrsministeriums nicht nachvollziehen, die Zahl der zulässigen Blaulichter zu reduzieren. Das haben der Vorsitzende Andreas Wentker und sein Stellvertreter Alois Wilmes auf Anfrage unserer Redaktion unterstrichen. Es sei wichtig, dass die Einsatzfahrzeuge von allen Verkehrsteilnehmern frühzeitig sowohl optisch als auch akustisch wahrgenommen würden. Insbesondere beim Befahren von Kreuzungen lauerten oftmals Unfallgefahren. Bei der akustischen Wahrnehmung sei es von großer Bedeutung, ob ein Einsatzfahrzeug mit oder gegen die Windrichtung fahre. Wenn es gegen die Windrichtung unterwegs sei, könne dies die akustische Wahrnehmung der Verkehrsteilnehmer beeinflussen, da diese die Einsatzwagen erst spät erkennen würden. Dann sei die optische Wahrnehmung umso wichtiger. „Dem Kreisfeuerwehrverband Lingen ist es sehr wichtig, dass durch die neue Verordnung weiterhin gewährleistet wird, dass die Einsatzkräfte sicher und somit unfallfrei zum Einsatzort gelangen“, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes.

Bericht: Ludger Jungeblut, Neue Osnabrücker Zeitung

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news-447 Tue, 18 Jan 2022 16:14:58 +0100 260 Jahre treue Dienste /aktuell/presse-service/meldung/260-jahre-treue-dienste.html Für insgesamt 260 Jahre treue Dienste in der Ausbildung wurden beim Jahresabschluss der Ausbilder des DRK-Kreisverband Emsland Jubilare aus dem gesamten Emsland geehrt: Bernhard Westerhoff für 45 Jahre, Norbert Lückerath für 35 Jahre, Stefan Frericks für 30 Jahre und Elisabeth Kroner für 25 Jahre, führten die Liste der zu ehrenden Ausbilder an.

Thomas Hövelmann (ehemaliger Vorstandsvorsitzender) und Norbert Boyer (Ausbildungsbeauftragter) machten deutlich, wie schwer es gerade in Zeiten der Corona-Pandemie für die Ausbilder ist, eine effektive Ausbildung für alle Teilnehmer durchzuführen und dabei eine Infektion mit Corona zu vermeiden.

Man ist stolz darauf, dass alle Ausbilder im DRK-Kreisverband Emsland, nicht nur in den letzten Jahrzehnten, sondern auch in Zeiten der Corona-Pandemie, zu Ihrer Ausbildertätigkeit stehen. Die Einhaltung von ständig wechselnden Corona-Hygienekonzepten zum Schutz der vielen Teilnehmer, ist für die Ausbilder immer wieder eine Herausforderung.

Mit Blick auf die zurückliegenden Jahre stellte Norbert Boyer fest, dass die Ausbilder in den vielen Jahren ihrer Tätigkeit immer wieder gefordert waren, sich veränderte Lehrinhalte anzueignen und sie so aufzuarbeiten, dass sie den Teilnehmern mittels moderner Technik vermittelt werden kann.  

Von der Einführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung, über Kindernotfälle bis zum Einsatz von Defibrillatoren (AEDs), gab es immer wieder Themen, die von den Ausbildern in den Schulungen umzusetzen waren. Der DRK-Kreisverband Emsland hat zur optimalen Vermittlung der Kursinhalte bereits sehr früh von Overhaedprojektoren auf digitale Technik umgestellt, so Norbert Boyer.

Neben den verpflichtenden Fort- u. Weiterbildungen, die alle 3 Jahre von den Ausbildern wahrzunehmen sind, wurden auch viele Fortbildungen zu Sonderthemen, wie Rettung aus dem LKW und Bus, Rettung bei Unfällen mit E-Autos, Starkstromunfälle, Ausbildung von mobilen Rettern und vieles mehr, abgehalten. Das vielfältige Lehrgangsangebot des DRK-Kreisverband Emsland macht es erforderlich, dass die Ausbilder immer zeitnah informiert und umfassend ausgebildet sind, ergänzt Thomas Hövelmann. Mit dem Abschluss der Ehrungen einzelner Ausbilder wandte sich Thomas Hövelmann letztmalig mit persönlichen Worten an die Ausbilder. Er bedankte sich für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit und verabschiedete sich in den Ruhestand. Dass die Ausbildung im Kreisverband heute ein hohes Ansehen bei ihren Kunden besitzt, ist nicht zuletzt auf die sehr gute und langjährige Unterstützung durch Thomas Hövelmann zurückzuführen, so Norbert Boyer in seiner Dankesrede. Mit Applaus und einem Präsent von allen Ausbildern, überreicht durch die stellvertretende Ausbildungsbeauftragte Elisabeth Kroner, fand die Verabschiedung des scheidenden Vorstandvorsitzenden vom DRK-Kreisverband Emsland einen rührenden Abschluss.

 

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news-443 Thu, 16 Dec 2021 19:43:22 +0100 Neuer Vorstand 2022 /aktuell/presse-service/meldung/neuer-vorstand-2022.html Thomas Hövelmann übergibt das Zepter Vorstandsvorsitzender Thomas Hövelmann geht von Bord und wird Ende 2021 nach 17 Jahren die Leitung des DRK-Kreisverbandes abgeben.

Der 60-Jährige wird dann in die passive Phase der Alterszeit wechseln. „Ausschlaggebend ist meine persönliche Lebensplanung“, erklärt Hövelmann. Sein Nachfolger als Vorstandsvorsitzender wird Christof Witschen. Herr Witschen hat als Vertreter von Herrn Hövelmann die Geschicke des Kreisverbandes bereits viele Jahre begleitet. Neu im Vorstand wurden die bisherigen Fachbereichsleiter Manuel Hatting und Werner Gerdken berufen. Beide gehören auch schon mehrere Jahre zum engen Führungszirkel von Herrn Hövelmann. Somit ist eine geregelte Übergabe sichergestellt. Das sei ihm sehr wichtig, sagt Hövelmann.

Da eine geplante Verabschiedung im Rahmen des Betriebsfestes aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich war, wurde Herr Hövelmann im Rahmen der letzten Präsidiumssitzung vom Präsidenten Dieter Sturm gebührend verabschiedet. Sturm wies in seiner Laudatio auf diverse Meilensteine im Wirken von Herrn Hövelmann hin. In 2004 begann er seine Tätigkeit als Kreisgeschäftsführer im ehemaligen DRK Kreisverband Lingen. Von 2007 bis 2010 übernahm er dann auch die Geschäftsführung im ehemaligen DRK Kreisverband Meppen. Nach der Fusion der DRK Kreisverbände Lingen, Meppen und Aschendorf im Mai 2010 wurde Herr Hövelmann zum Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Emsland berufen. Im Mai 2017 folgte die Wahl zum hauptamtlichen Vorsitzenden des Vorstandes.

Zu Beginn seiner Tätigkeit hatte er die Verantwortung für 71 Mitarbeiter. Nach der Fusion waren es dann 288, in 2021 sind es 894 Mitarbeiter, die im DRK Emsland beschäftigt sind. Sturm erinnerte daran, dass Herr Hövelmann einen großen Anteil an dem zukunftsweisenden Zusammenschluss der ehemaligen DRK-Kreisverbände zum DRK-Kreisverband Emsland e. V. trägt. Auch bei der Bewältigung der Flüchtlingswelle in 2015 sowie in der Bekämpfung der Pandemie war er als Verantwortlicher des Krisenmanagements maßgeblich beteiligt. Unter seiner maßgeblichen Leitung wurden zahlreiche Neu- und Umbauten von Geschäftsstellen, Rettungswachen, Kindergärten und Pflegeeinrichtungen realisiert. Herr Sturm lobte seine Zielstrebigkeit bei der strategischen und organisatorischen Entwicklung des DRK im Emsland. Der Kreisverband Emsland zählt mit seinem komplexen Dienstleistungsangeboten zu einem der führenden Wohlfahrtsverbände/Hilfsorganisation im Landkreis Emsland.

Thomas Hövelmann bedankte sich für das Vertrauen, dass man ihm entgegengebracht hat. „Ich empfinde eine große Dankbarkeit für das, was ich machen durfte. Ich fühlte mich dabei immer unterstützt von sehr vielen Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte. Für die Zukunft wünsche ich meinen Nachfolgern, dass sie Entscheidungen treffen, die dafür Sorge tragen, dass das Deutsche Rote Kreuz weiterhin Hilfe und Unterstützung von Hilfebedürftigen leisten kann. Dabei ist es wichtig, dass die Mitarbeiter/innen auch weiterhin dem DRK als Arbeitnehmer treu bleiben.“

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news-442 Mon, 06 Dec 2021 08:56:08 +0100 Internationaler Tag des Ehrenamts! /aktuell/presse-service/meldung/heute-ist-internationaler-tag-des-ehrenamts.html Ein großes herzliches „Danke“ geht an alle Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren! Unsere Ehrenamtlichen beim DRK-Kreisverband Emsland e.V. sind in ganz unterschiedlichen Bereichen aktiv. Für jeden ist etwas dabei:

 

 

 

  • Für alle Fälle – die Bereitschaften
  • Für ein wichtiges Gut – die Blutspendeteams
  • Für Kulturbegeisterte – der Theaterdienst in Lingen
  • Für Lesefreunde – der Lesedienst der Hörzeitung
  • Für junge Engagierte – das Jugendrotkreuz
  • Für Lehrbegeisterte: Erste-Hilfe-Ausbilder werden

 

Wenn du Lust hast, dich ehrenamtlich bei uns zu engagieren, melde dich einfach bei Ture Prekel, Tel.: 05931 80063018!

Hier findest du weitere Informationen https://www.drk-emsland.de/angebote/engagement/ehrenamt.html

#ehrenamtverdienstrespekt

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news-437 Wed, 03 Nov 2021 11:40:00 +0100 10-jährige Kooperation zwischen KreisSportBund Emsland und DRK Emsland /aktuell/presse-service/meldung/10-jaehrige-kooperation-zwischen-kreissportbund-emsland-und-drk-emsland.html Der KreisSportBund (KSB) Emsland und der DRK-Kreisverband Emsland e.V. (DRK) gehen auch zukünftig gemeinsame Wege und werden dabei vom NFV Kreis Emsland unterstützt. Sögel/Lingen. Bei einem Kooperationsaustausch zwischen Vertretern des KSB, NFV Kreis Emsland und dem DRK-Kreisverband Emsland in Lingen wurde noch einmal die Wichtigkeit der Zusammenarbeit deutlich gemacht. Heinz-Gerd Evers, neuer Vorsitzender des NFV Kreis Emsland, freut sich ab sofort Teil dieser Kooperation zu sein. „Wir möchten die Synergieeffekte nutzen, um u.a. den Sportvereinen den Umgang und den Einsatz von Defibrillatoren deutlicher zu machen“, so Evers.

Der KSB konnte in der nun 10-jährigen Zusammenarbeit gemeinsam mit dem DRK bisher zahlreiche Vereine im Emsland mit dem lebensrettenden Defibrillator ausstatten.
Die Wichtigkeit der lebensrettenden Defibrillatoren zeigte jüngst eine erfolgreiche Lebensrettung beim SV Grün-Weiß Dersum. Im Freundschaftsspiel der Dersumer gegen Papenburg brach ein Spieler von BW Papenburg zusammen und blieb leblos auf dem Platz liegen. Durch den geistesgegenwärtigen Einsatz der Dersumer Spieler konnte mit Hilfe eines Defibrillator die lebensrettenden Maßnahmen durchgeführt werden.
„Dieser Vereinbarung haben schon einige Menschen ihr Leben zu verdanken“, zeigte sich KSB-Präsident Koop begeistert über positive Beispiele aus den Sportvereinen.
Nach Aussage von Norbert Boyer, Fachbereichsleiter Erste Hilfe des DRK, muss im Durchschnitt eine Person pro Trag im Emsland oder der Grafschaft Bentheim reanimiert werden.

„Durch die Zusammenarbeit mit dem KSB konnten wir in den letzten Jahren großes Interesse bei Sportvereinen, Unternehmen und Gemeinden wecken“, freute sich Thomas Hövelmann, Vorstandsvorsitzender & Kreisgeschäftsführer des DRK, über die Kooperation.
Ein gutes Beispiel hierfür ist der jährlich stattfindende Sanitäter-Wettbewerb „Mit Herz und Verband“ in Lingen, bei dem zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus mehreren Bundesländern teilnehmen.

Wer bereits einen Defibrillator besitzt und diesen bisher nicht gemeldet hat, kann diesen unter www.defikataster.de manuell eintragen. Weitere Informationen sind auch unter www.definetz.eu zu finden.
Aktuelle Angebote und vergünstigte Defibrillator-Angebote werden unter www.ksb-emsland.de und www.drk-emsland.de kommuniziert. Weitere Informationen erteilt der KSB Emsland unter info(at)ksb-emsland.de oder unter 05952-940101.

BU: v.l.n.r. Günter Klene (KSB), Christof Witschen (DRK), Norbert Boyer (DRK), Thomas Hövelmann (DRK), Heinz-Gerd Evers (NFV), Michael Koop (KSB) freuen sich über die Verlängerung und Ausweitung der Kooperation.
 

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news-436 Mon, 25 Oct 2021 10:34:56 +0200 Spendenaufruf für Hochwasserhilfe ein voller Erfolg /aktuell/presse-service/meldung/spendenaufruf-fuer-hochwasserhilfe-ein-voller-erfolg.html Insgesamt 4600 Euro für die Hochwasserhilfe im Ahrtal konnten die #papenburglocals mit einer kurzfristigen Spendenaktion sammeln. Aufgerufen wurde diese Aktion vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Emsland e.V. (DRK), die EZ berichtete. Die bis zu 60 Spendendosen wurden in den letzten Wochen mit Hilfe des Jugendzentrums Papenburg (JUZ) in der lokalen Geschäftswelt, der Gastronomie, öffentlichen Einrichtungen und dem Wochenmarkt aufgestellt.  Sabine Pinkernell, Geschäftsführerin der LGS gGmbH, dankt stellvertretend allen Mitwirkenden herzlich für die kurzfristige Umsetzung: „Alle haben ganz schnell und selbstverständlich Ihre Hilfe angeboten. Es war ein sehr solidarisches Miteinander.“ Die Spende wurde jetzt offiziell an das DRK übergeben und fließt vollständig in die DRK Hilfe im Landkreis Ahrweiler ein. Im Katastrophengebiet sind seit Beginn der Katastrophe zeitweise 3000 Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz. „Die gesammelten Spendengelder unterstützen unter anderem die Errichtung einer temporären Kläranlage sowie den Betrieb eines Verpflegungszentrums des DRK“, so Josef Wittrok, Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Soziales vom DRK. Es werden so täglich 10.000 Mahlzeiten und 10.000 Lunchboxen an über 40 Ausgabestellen verteilt.

 

Ansprechpartnerin:
Sabine Pinkernell
LGS gGmbH
Tel.: 04961 839615
E-Mail: pinkernell@tourismus-papenburg.de

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news-431 Mon, 11 Oct 2021 10:52:36 +0200 Mit Sicherheit /aktuell/presse-service/meldung/mit-sicherheit.html … ein gutes Gefühl können Bewohner, Gäste und Mitarbeiter unseres Gutshofs haben, denn die Feuerwehr Haselünne hat für den Ernstfall geübt. Mit 22 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen rückten die Feuerwehrmänner in der Abenddämmerung an und probten im, und um den Gutshof herum, den Einsatz „für den Fall der Fälle“.
So sind die Kameraden mit Gelände und Gebäude vertraut, kennen die neuralgischen Punkte und wissen durch praktische Übungen, wie sie z. B. eine Evakuierung mit der Hubrettungsbühne am besten durchführen können.

Übrigens: Die Hubrettungsbühne erreicht 32m Höhe, eine seitliche Auslage von 24m und kann in ihrem Korb 5 Personen aufnehmen.

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