DRK Presseinformationen https://www.drk-emsland.de de DRK Mon, 23 May 2022 20:18:45 +0200 Mon, 23 May 2022 20:18:45 +0200 TYPO3 EXT:news news-459 Mon, 09 May 2022 08:58:25 +0200 Hohe Spendenbereitschaft /aktuell/presse-service/meldung/hohe-spendenbereitschaft.html für Flüchtlinge im Gutshof nach Aufruf durch Mitarbeiterinnen Überwältigend war die Resonanz nach einem Aufruf im Freundes- und Bekanntenkreis von Judith Roosmann, Hausleitung im Wohnpark Gutshof Haselünne, und Sandra Brögber, Leitung Fachbereich Pflege beim DRK-Kreisverband Emsland e.V. Kartonweise wurde Kleidung und Spielzeug für die Flüchtlinge aus der Ukraine gespendet. Dabei hatte Frau Roosmann keine Scheu auch mal den Telefonhörer in die Hand zu nehmen und bei Haselünner Unternehmen nach Spenden zu fragen. Auf positive Resonanz stieß sie u. a. bei Frau Heckmann vom Modehaus Schröder. Bepackt mit Tüten für die Kinder übergab sie Spiele, Puzzles, Lego Technik und einiges mehr an den Vorstandsvorsitzenden Christof Witschen. Spendenfreudig zeigte sich auch die Firma Rosche, die zahlreich Kuscheltiere spendete. „Von daher sind wir jetzt gut ausgestattet und bitten von weiteren Sachspenden abzusehen, wobei uns finanzielle Unterstützung natürlich auch weiterhilft“, erläutert Jannis Kuper, der beim DRK Emsland für die Wohnparks verantwortlich zeichnet.   

Zwischen 13 und 40 Flüchtlinge treffen täglich aus Hannover im Gutshof ein, vorwiegend Frauen und Kinder. Hier erfolgt die Erstaufnahme durch den Landkreis und die Unterbringung für zwei Tage, zumeist zu dritt in einem Zimmer mit Bad. Für viele bedeutet das seit langem wieder Ruhe und Privatsphäre – raus aus provisorisch eingerichteten Turnhallen in denen hunderte Menschen untergebracht sind.

„Wir haben viele Frauen, meist mit ihren Müttern und Kindern und sehr unterschiedlichen Einzelschicksalen“, erzählt Elisabeth Holt. Sie ist eine von drei DRK-Mitarbeiterinnen, die sich im Gutshof hauptamtlich um die Flüchtlinge kümmern, ihnen tröstend und helfend zur Seite stehen, für die tägliche Verpflegung sorgen, sich mit den Kindern beschäftigen, ärztliche Versorgungen organisieren, mitgebrachte Haustiere unterbringen und vieles mehr. Tatkräftig unterstützt werden sie von Ehrenamtlichen aus den Ortsvereinen, z. B. um ihnen nötige Freiräume zu verschaffen oder zu den Mahlzeiten morgens und abends.

„Das gemeinsame Essen in der großen Gemeinschaftsküche hat WG-Charakter. Die Frauen sprechen miteinander, kümmern sich gegenseitig um die Kinder - da merkt man, dass das Schicksal zusammenschweißt. Viele Frauen bauen in den zwei Tagen Vertrauen auf, werden merklich ruhiger, machen sich zurecht, gehen Einkaufen“, erzählt sie. „Wir verständigen uns mit Händen und Füßen, das klappt ganz gut“, führt sie fort. Und da wo es nicht funktioniert springen die russisch sprechende Kollegin Tanja Hackstedt oder der nette Herr vom Sicherheitsdienst ein. So sind die DRK-Damen ständig im Standby Modus, um die täglich wechselnden Anforderungen zu bewältigen.

Nach zwei Tagen erfolgt die Weiterreise per Bus zu einem Zielort irgendwo im Emsland - für viele in eine neue unbekannte Heimat. Nur wenige setzen ihre Reise in Eigenregie fort. Und wenn, dann in Großstädte. Das mag daran liegen das die Betroffenen aus Metropolen wie Mariupol, Luhansk oder Donezk geflüchtet sind und sie sich nicht vorstellen können in ländlich geprägten und ihnen völlig unbekannten Regionen wie dem Emsland sesshaft zu werden. Berlin oder München, davon hat man zumindest schon mal gehört, das erscheint weniger fremd. Vermutlich würde es auch uns so gehen, wenn wir in ein fremdes Land kämen und eine neue Heimat suchen müssten. Dann besinnt man sich wohl auch auf Städte von denen man zumindest den Namen schon einmal gehört hat.

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news-458 Wed, 04 May 2022 11:01:11 +0200 Uns reicht´s /aktuell/presse-service/meldung/uns-reichts.html … ist ein neues Projekt der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim in Kooperation mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst. Abgeleitet von den gestiegenen Unfallzahlen, damit einhergehenden Erfahrungen und schlimmen Bildern, mit denen zumeist  Ersteinsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr konfrontiert werden, hat die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim ein Video produziert. Stellvertretend für den DRK-Rettungsdienst hat Thomas in dem Video mitgewirkt, das Verkehrsteilnehmer für mehr Achtsamkeit und Rücksicht sensibilisieren möchte.

Das Video ist auf unserem Youtube Kanal zu sehen.

 

Die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim startete am 26.04.2022 ihr neues Verkehrsprojekt "Uns reicht's!". Der Titel des Projektes "Uns reicht's!" ist dabei abgeleitet von den Erfahrungen und den schlimmen Bildern, mit denen vor Ort Beteiligte belastet werden. Außerdem soll es auf die schweren Situationen aufmerksam machen, mit denen Beamtinnen und Beamte sowie die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Rettungsdienste an Unfallorten und in der Folgezeit konfrontiert werden. "Uns reicht´s!", steht zudem für die schwierige und kräftezehrende Aufgabe, Todesbenachrichtigungen an die Familien zu überbringen. So gab es im Jahr 2021 32 Verkehrsunfälle mit 34 tödlich verletzten Personen im Inspektionsbereich. Das sind sechs Personen mehr als noch im Vorjahr. Zudem stieg auch die Zahl der Personen die bei Unfällen schwer verletzt wurden um 15 an.

Anlässlich dieser Zahlen führt die Polizeiinspektion im Rahmen des neuen Projektes schwerpunktmäßig Kontrollen an Unglücksorten tödlicher oder schwerer Verkehrsunfälle in den beiden Landkreisen durch. Unterstützung erhält die Polizei dabei insbesondere vom Landkreis Emsland und der niedersächsischen Landesverkehrswacht. Sowie vom Landkreis Grafschaft Bentheim bei der Durchführung der Maßnahmen. Zum Auftakt des Projekts am 26. April besuchten Landrat Marc-André Burgdorf und die Inspektionsleiterin Nicola Simon eine der speziell ausgestatteten Kontrollstellen. Die Beamtinnen und Beamten führten hier nicht nur Geschwindigkeitsmessungen durch. Die Verkehrssünder wurden zudem angehalten und direkt an Ort und Stelle im Rahmen von Aufklärungsgesprächen mit den Beamtinnen und Beamten sowie durch Plakate mit den dort geschehenen tödlichen oder schweren Verkehrsunfällen konfrontiert. Wie schnell es zu einem Unfall kommen kann, konnten die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zudem an der Kontrollstelle an dem sogenannten Aufprall-Simulator der Verkehrswacht Lingen testen.

"Wir möchten mit diesem Projekt nicht nur die Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren, sondern auch allen Einsatzkräften eine Stimme geben. Ob Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst - die Kräfte werden regelmäßig bei Unfällen mit belastenden Situationen konfrontiert, die sie zu verarbeiten haben. Mit 'Uns reicht's!' wollen wir darauf aufmerksam machen und somit dem Trend der steigenden Zahl der schweren Verkehrsunfälle entgegenwirken. Es liegt in der Hand jedes Einzelnen, durch das eigene vorausschauende und rücksichtsvolle Verhalten im Straßenverkehr dazu beizutragen", erklärt Nicola Simon. Auch Landrat Marc-André Burgdorf bestätigt: "Uns reicht´s wirklich! Jeder schwere Verkehrsunfall ist einer zu viel. Dieses Projekt geht über die klassischen Geschwindigkeitskontrollen hinaus. Durch die Gespräche mit den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern direkt an den Kontrollstellen, erhoffen wir uns, dass bei den Leuten ein Umdenken stattfindet."

Im Jahr 2021 war überhöhte Geschwindigkeit weiterhin die Hauptunfallursache bei tödlichen und schweren Verkehrsunfällen. Und auch viele der am Dienstag in beiden Landkreisen kontrollierten Fahrzeuge waren deutlich zu schnell unterwegs. So wurden in den Koordinierungsbereichen Meppen, Lingen und Papenburg und Nordhorn insgesamt rund 3933 Fahrzeuge überprüft, bei den in 172 Fällen ein Geschwindigkeitsverstoß festgestellt wurde. Zu den Spitzenreitern gehörten im Nordhorner Bereich ein Fahrzeug, dass bei erlaubten 70 km/h mit 103 km/h sowie im Raum Papenburg ein Pkw, der bei erlaubten 100 km/h mit 145 km/h unterwegs waren. "Ein Großteil der kontrollierten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zeigten sich sehr verständnisvoll und waren sehr offen für die Gespräche an den Kontrollstellen. Besonders bei der Konfrontation mit den Zahlen der tödlich und schwer verletzten Personen war Einsicht zu erkennen", berichtet Sabine Dickebohm vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim. Bis zum Ende des Jahres sind weitere, regelmäßige Kontrollen im gesamten Inspektionsbereich geplant.

Quelle: Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim

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news-457 Mon, 25 Apr 2022 16:08:36 +0200 Waldwichtel werden Matrosen /aktuell/presse-service/meldung/waldwichtel-werden-matrosen.html Feierlich eingeweiht wurde die neue DRK-Kita Homeric in Papenburg Obenende. Bei bestem Wetter konnten wir am 23.04.2022 zahlreiche Gäste zur Einweihung der neuen Kita Homeric am Obenende in Papenburg begrüßen (undercover auch unseren ehemaligen Vorstandvorsitzenden Thomas Hövelmann).

Während der Bauphase provisorisch in Containern untergebracht und als „Waldwichtel“ benannt, sind die Kinder und ihre Erzieherinnen kürzlich in den neuen Kindergarten Homeric umgezogen. Dabei haben sie quasi den Wandel vom Waldwichtel zum Matrosen vollzogen, denn die Homeric war das erste von der Meyer Werft gebaute Kreuzfahrtschiff.

Damit schafft der Name einerseits Bezug zu Papenburg und beschreibt andererseits das Für- und Miteinander in der DRK-Kita, wie es auch auf Schiffen vonnöten ist, um sicher den nächsten Hafen zu erreichen. Passend dazu war auch das Geschenk des Elternbeirates: Eine hölzerne Ruhebank mit eingelassenem Bild einer Papenburger Künstlerin, das den Übergang der Kinder „vom Waldwichtel zum Matrosen“ zeigt.

Während der Festivität führte Vorstand Manuel Hatting locker durch das Programm, dem ein kreatives Video vorausging, in dem die Kinder in ihrem Lied „Wir haben einen neuen Kindergarten …“ die verschiedenen Bauphasen toll nachgestellt haben. 

Anschließend führte Architekt Gerd Janssen durch das Projekt, das im Herbst 2019 Fahrt aufnahm, so dass Anfang 2021 der erste Spatenstich erfolgte. Zwar hätten Engpässe auf den Rohstoffmärkten und eine in vielen Bereichen pandemiebedingt ausgedünnte Personaldecke für Verzug in der Fertigstellung gesorgt, die jedoch unter den gegebenen Umständen recht kurzgehalten werden konnte. Er beschrieb die Kita als ein weiteres Vorzeigeprojekt des DRK-Kreisverband Emsland, was auch seine Nachredner so bewerteten. 

Nach einem kurzen Rückblick mit interessanten Details zum Bau übergab Janssen den symbolischen Schlüssel an Nicole Lammers, die ihn für die erkrankte Kitaleiterin Anna Vosskuhl entgegennahm. Lammers und auch ihre Kolleginnen würdigten Vosskuhls unermüdliches Engagement und ließen die Gäste wissen, dass sie viel Arbeit und Herzblut in das Projekt gesteckt hat. Umso bedauerlicher sei es, dass sie ausgerechnet an diesen Tag nicht live dabei sein konnte.

Lobende Worte sowie Dank und Anerkennung fanden auch DRK-Kreisverbandspräsident Dieter Sturm, der Vorsitzende des Kreistags Landkreis Emsland, Dr. Burkhard Remmers sowie die Papenburger Bürgermeisterin Vanessa Gattung. Sie sah die neue Kita auch als einen wichtigen Baustein in dem Bestreben, Papenburg zu einer noch kinderfreundlicheren Stadt zu entwickeln, wobei die DRK-Kitas maßgeblichen Anteil haben.

Im anschließenden zweiten Video „Kindermund“ war zu erfahren, was sich die Kinder für die neue Kita wünschen: „Ich wünsch´ mir Weihnachten …“, oder: „… das mein Cousin aus Köln kommt“, machten deutlich, dass die Kinder wohl keine gravierenden Mängel an ihrem neuen Domizil festgestellt haben. 

Jede Gruppe hat zwei Räume: Einen großen Gruppenraum mit Küchenzeile und Zugang zum Außenbereich sowie einen angegliederten Ruheraum. Im Außenbereich gibt es sandige Inseln mit Klettertürmen und Rutschen, eingefasst von einer Bobby-Car Rennstrecke und viel Grün zum Toben – und: passend dazu eine Schmutzschleuse, wenn die Erzieherinnen nach dem Spielen „panierte Kinder“ in Empfang zu nehmen haben.

Auch aus Erwachsenensicht lässt die Kita Homeric keine Wünsche offen. Hell, freundlich, großzügig und modern gestaltet ist sie funktional gegliedert. Die drei Regelgruppen sind durch einen Mitarbeiter-Trakt sowie durch ein großzügiges Foyer von den zwei Krippengruppen getrennt. Gläserne Trennelemente machen das Foyer vielseitig nutzbar. Heute diente es zur Corona konformen Bestuhlung für die Gäste, morgen können die Kinder darin gemeinsam Turnen, und übermorgen ist es für eine Versammlung der Mitarbeiter oder des Elternbeirats nutzbar.

Aktuell kümmern sich 22 Mitarbeiterinnen um 75 Kinder, insgesamt sind 105 Plätze verfügbar. Dafür stehen den drei Regelgruppen 459 m² und den zwei Krippengruppen 334 m² zur Verfügung. Der Gemeinschaftsbereich mit Foyer und Mitarbeitertrakt umfasst 447 m². Überdies gibt es begrünte Pultdächer, ein Regenrückhaltebecken und eine Photovoltaikanlage zur Unterstützung der Eigenstromversorgung. Alles in Allem ist die neue Kita Homeric am Obenende in Papenburg damit bestens für die Zukunft gewappnet.

Also dann: Schiff Ahoi!

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news-456 Tue, 29 Mar 2022 13:33:34 +0200 DRK-Wohnpark nimmt Flüchtlinge auf /aktuell/presse-service/meldung/gutshof-nimmt-fluechtlinge-auf.html Neue Anlaufstelle in Haselünne für Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten (Neue OZ) Landrat Marc-André Burgdorf geht davon aus, dass der Landkreis Emsland insgesamt 5000 Ukraine-Flüchtlinge aufnehmen wird. Auf Anfrage unserer Redaktion sagte der CDU-Politiker, dass bislang im Emsland 286 Menschen mit ukrainischen Wurzeln lebten.

„Seit Beginn des Ukraine-Krieges sind rund 1300 Menschen hinzugekommen, die sich hier offiziell angemeldet haben.“ Dabei sei es durchaus möglich, dass es schon wesentlich mehr Frauen, Kinder und Senioren sind, die im Landkreis Zuflucht fänden. Viele hätten sich noch nicht offiziell bei den Behörden angemeldet und seien bei Freunden und Bekannten untergekommen. Die Menschen dürften sich in Deutschland drei Monate visumsfrei bewegen.

Nach groben Schätzungen der Bundesregierung würden mittelfristig rund eine Million Menschen aus der Ukraine in Deutschland Zuflucht suchen. Dazu Burgdorf: „Davon nimmt Niedersachsen zehn Prozent auf und von diesem Anteil das Emsland wiederum fünf Prozent, also insgesamt 5000 Hilfesuchende.“

Auch um die Unterbringung mittelfristig besser koordinieren zu können, will das Emsland eine Erstunterkunft in Haselünne schaffen. Diese soll im neuen DRK-Wohnpark Gutshof in Haselünne eingerichtet werden. Der Start ist spätestens für den 7. April geplant. Bislang gibt es solche „Anlaufstellen“ dezentral im LWH in Lingen, im Marstall Clemenswerth in Sögel und im Kolping-Bildungshaus in Salzbergen. Diese Einrichtungen können diese Aufgabe dann zum 6. April wieder abgeben.

„Die Einrichtung in Haselünne wird das Deutsche Rote Kreuz für uns betreiben“, sagt Burgdorf. Dank der räumlichen Situation könnten pro Tag dort 24 bis 36 Flüchtlinge eine Erstaufnahme finden. Von dort würden sie wiederum auf die emsländischen Kommunen verteilt. Der Landkreis miete die Räume in Haselünne an. Jetzt müssten viele Sachen organisiert werden. Das reicht von den Möbeln über die Versorgung mit Nahrung oder Wäsche bis zur pädagogischen Betreuung. Zudem gelte es, die Registrierung der Ukraine-Flüchtlinge vorzuhalten. „Auch einen Fahrdienst werden wir organisieren“, verspricht Burgdorf.

Kritik übte der emsländische Landrat auch im Namen der hiesigen Bürgermeister an der Landesregierung: „Es ist noch nicht geklärt, wer die Kosten übernimmt.“ So müsste der Landkreis die Räumlichkeiten beim DRK anmieten, viele Städte und Gemeinde müssten erst einmal auf eigene Kosten neue Wohnungen anmieten. Aber auch in weiteren Anschlussfragen wünscht sich Burgdorf schnelle Antworten der Landesregierung. So dürften bislang nur 25 Kinder in einer Kita-Gruppe betreut werden. Da aber  gerade die oft traumatisierten ukrainischen Kleinkinder in den Kindertagesstätten aufgenommen werden sollen, wäre es gut, wenn diese starre Regelung zum Beispiel auf 26 oder 27 Kinder für eine Übergangszeit ausgedehnt werden könnte.

Burgdorf appelliert zudem an die Emsländer: „Wir brauchen weiterhin die hohe Bereitschaft unserer Bürger, Menschen aus der Ukraine privat aufzunehmen.“ Dabei erinnerte er mit Blick auf die russische Invasion daran: „Die Ukrainer kämpfen auch für uns um Freiheit und Demokratie in Europa.“

 

Quelle: Neue OZ [29.03.2022]
Foto: Frank Hammerschmidt

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news-451 Fri, 25 Feb 2022 09:26:00 +0100 Unterstützen Sie jetzt Menschen in Not /aktuell/presse-service/meldung/unterstuetzen-sie-jetzt-menschen-in-not.html Angesichts der dramatischen Entwicklungen in der Ukraine äußerte sich heute die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes e.V. Gerda Hasselfeldt. Angesichts der dramatischen Entwicklungen in der Ukraine äußerte sich heute die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes e.V. Gerda Hasselfeldt:

"Wir schauen mit der allergrößten Sorge auf die überaus dramatische Lage in der Ukraine. Das Leid der Menschen, das durch den weiter voranschreitenden bewaffneten Konflikt immer größer wird, muss beendet werden und ist durch nichts zu rechtfertigen. Angesichts der militärischen Auseinandersetzungen rufen wir alle Konfliktparteien dringlichst dazu auf, das Humanitäre Völkerrecht zu achten. Der Schutz der Zivilbevölkerung und zivilen Infrastruktur muss zu jeder Zeit an allererster Stelle stehen. Auch humanitäre Helferinnen und Helfer müssen geschützt sein und ihr Zugang zur betroffenen Bevölkerung muss dauerhaft sichergestellt sein.

Wir als Deutsches Rotes Kreuz werden alles in unserer Macht Stehende tun, um gemeinsam mit unseren Partnern in der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung und gemäß den Grundsätzen der Unparteilichkeit und Neutralität Leid zu mindern, Leben zu schützen und Menschen in Not zu versorgen."

Jetzt für die Menschen in der Ukraine spenden unter: www.drk.de/nothilfe-ukraine

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news-450 Wed, 09 Feb 2022 08:53:00 +0100 Der Ministerpräsident sagt Danke /aktuell/presse-service/meldung/der-ministerpraesident-sagt-danke-1.html Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) ist auf Einladung der SPD im Emsland gewesen und hat die Impfzentren besucht. Er bezeichnet es als „Dankeschön-Tour“. 80 Prozent aller Emsländer haben mittlerweile eine Erstimmunisierung erhalten, doch von großen Lockerungen der Schutzmaßnahmen hält Ministerpräsident Stephan Weil aktuell noch nichts, sagt er, als er am Dienstag das Impfzentrum in Lingen besucht. Besser werde die Lage durch Lockerungen nicht, „und schlechter darf sie nicht werden“. Laut Weil ist in Niedersachsen jeder sechste Bürger noch nicht gegen Corona geimpft. Somit finde das Virus immer noch das Ziel. Nicht-Geimpfte von einer Corona-Impfung zu überzeugen bezeichnet der Ministerpräsident als „Kampf um jede Seele“. Dr. Wolfgang Hagemann, ärztlicher Leiter der Impfzentren im Emsland, berichtet ihm von Einsätzen der mobilen Impfteams auf Spielplätzen, wo mithilfe von Sozialarbeitern versucht wird, Vertrauen aufzubauen und für den Corona-Schutz zu werben. „Es ist mühsam“, schildert er die aktuelle Situation. 25 000 Impfungen verzeichnet Landrat Marc-André Burgdorf seit Start der Impfzentren im Landkreis.  Der Dezember sei gut verlaufen. Allein das Interesse an Impfungen für Kinder beschreibt Edeltraud Helle, die am Empfang des Lingener Impfzentrums sitzt, als „wahnsinnig groß“, als sie mit Stephan Weil ins Gespräch kommt.

„50 Prozent der Kinder im Emsland geimpft“

Von 17 000 Kindern zwischen fünf und elf Jahren im Landkreis wurden bisher 5000 Kinder in den Impfzentren gegen das Virus geimpft. Hinzu kommen Impfungen bei Kinderärzten. „Wir gehen davon aus, dass 50 Prozent der Kinder im Emsland geimpft sind“, bezieht sich Hagemann auf den enormen Einsatz im Kampf gegen das Virus. Genau dieser Einsatz hatte Weil ins Emsland gelockt. Laut Weil findet der Besuch der Impfzentren im Emsland im Rahmen einer „Dankeschön-Tour“ statt: „Ich möchte mich bei allen
bedanken, die sich in den vergangenen zwei Jahren dafür eingesetzt haben, dass Niedersachsen relativ glimpflich aus dem bisherigen Corona-Verlauf herausgekommen ist.“

Das sind Helfer in Impfzentren wie Edeltraud Helle, die Kindern mit Kuscheltieren die Angst vor den Piks nimmt, Security-Kräfte wie Melanie Irowski, die in Lingen die ein oder andere hochkochende emotionale Situation schon entschärft hat, Ärzte wie Dr. Hans-Peter Loley, die trotz Ruhestand in den Impfzentren impfen, oder DRK-Mitarbeiter wie Jürgen Schlömer, der immer mal wieder in unschöne Diskussionen von Impfgegnern verwickelt wird. Von denen berichtet er Stephan Weil, als der Politiker im Impfzentrum an der Koppelschleuse in Meppen, eintrifft. Der nach Aussage von Weil landesweite Trend verschont auch Meppen nicht. Die Zahl der Impfungen ist dort im Januar gesunken.

Wurden im Dezember an einem Tag 400 Menschen geimpft, sind es aktuell 150 bis 200. Darunter sind vereinzelt Menschen, die sich zum ersten Mal gegen das Virus impfen lassen – doch nicht freiwillig. „Sie kommen auf Druck ihrer Arbeitgeber zu uns“, sagt Schlömer. Ein Druck, der notwendig ist, findet Weil. Er wird deutlich: Er ist für eine Impfpflicht. „Es geht um den Schutz gefährdeter Menschen.“ Hoffnung setzt er in den Totimpfstoff Novavax, der Skeptiker der modernen mRNA- oder Vektortechnologie überzeugen soll, sich gegen Corona impfen zu lassen. „Die Bestellungen laufen derzeit.“ Weil sagt, dass durch Impfungen eine „Schutzmauer aufgebaut wird“. Die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass im Winter die Infektionszahlen wieder ansteigen. Weil sagt: „Nur durch Impfungen kommen wir aus dem Kreislauf raus, und wir haben alle von den Einschränkungen die Nase voll – ich auch.“

Neue Osnabrücker Zeitung
Bericht: Julia Mausch
Foto: Lars Schröer

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news-448 Tue, 08 Feb 2022 15:00:59 +0100 Weniger Blaulicht, mehr Unfälle? /aktuell/presse-service/meldung/weniger-blaulicht-mehr-unfaelle.html Eine neue Verordnung des Bundesverkehrsministeriums sorgt für Wirbel: „Damit Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden, soll es bei Einsatzfahrzeugen weniger Blaulichter geben.“ Die tägliche Praxis zeigt, dass sich bereits die akustische Wahrnehmung von RTWs aufgrund besserer Schallisolierungen in Autos nachteilig bei Einsätzen auswirkt. Damit ist die optische Wahrnehmung umso wichtiger!

Damit Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden, soll es bei Einsatzfahrzeugen weniger Blaulichter geben. So will es eine Verordnung des Bundesverkehrsministeriums. Im Emsland bangen das DRK und die Feuerwehr um die Sicherheit ihrer Einsatzkräfte. Die im Juni 2021 erlassene Verordnung des Bundesverkehrsministeriums sieht die Reduzierung von Blaulichtern für sämtliche neuen Einsatzwagen des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei vor. Begründung des Ministeriums: Andere Verkehrsteilnehmer könnten durch zu viel Blaulicht geblendet werden. Für die Fahrzeuge, die vor Inkrafttreten der Verordnung zugelassen wurden, gilt Bestandsschutz. Das Bundesverkehrsministerium teilt mit, dass weiterhin Frontblitzer erlaubt seien, allerdings nur jeweils ein Paar hinten und vorne. Auf dem Dach kann laut Ministerium weiterhin eine beliebige Anzahl von Rundumleuchten installiert werden. Die Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH (kurz WAS) mit Sitz in Emsbüren steht der  Verordnung kritisch gegenüber. „Wir haben von vielen Kunden Praxisbeispiele zugetragen bekommen, in welchen weniger Blaulicht nachteilig ist“, sagt Produktmanager Lukas Brenneke unserer Redaktion. Durch die immer bessere Schallisolierung von modernen Autos gegenüber der Umwelt werde die optische Warneinrichtung aus Sicht der WAS immer wichtiger im Vergleich zu einer akustischen Warneinrichtung.

Brenneke erklärt: „Durch weniger Blaulicht an neuen Einsatzfahrzeugen wird die Sichtbarkeit im Straßenverkehr deutlich eingeschränkt.“ Vor allem in Ballungszentren mit viel Verkehr oder bei unübersichtlichen Witterungsbedingungen sei eine erhöhte  Sichtbarkeit eines Einsatzfahrzeugs zwingend notwendig. Die Blaulicht-Komponenten im Kühlergrill- und Stoßstangenbereich seien zudem von Vorteil, wenn ein Einsatzfahrzeug in eine Kreuzung fahre. Es gelte, die Verkehrsteilnehmer in alle Richtungen rechtzeitig zu warnen. „Außerdem sind Blaulicht-Komponenten auf verschiedenen Höhen im Frontbereich von Einsatzfahrzeugen besonders dann wichtig, wenn diese zum Beispiel auf einer Autobahn durch eine Rettungsgasse fahren und in den  Innenrückspiegeln der Pkw-Fahrer zu sehen sein müssen“, so Brenneke.


„Optische Wahrnehmung wichtig!“ Christof Witschen, Geschäftsführer des DRK-Kreisverband Emsland, sagt: „Ich bin seit 35 Jahren beim DRK für den Rettungsdienst tätig und habe niemals eine Beschwerde gehört, dass andere Verkehrsteilnehmer sich durch zu viel Blaulicht gestört fühlten.“ Witschen wie auch sein Kollege, Notfallsanitäter Björn Schlotte, betonen die Bedeutung der blau aufleuchtenden Frontblitzer, damit andere Verkehrsteilnehmer im Rückspiegel die Rettungsfahrzeuge schon von Weitem  wahrnehmen könnten. Blaulicht auf dem Dach allein reiche nicht aus. Aus seiner fast zehnjährigen Erfahrung beim Rettungsdienst weiß Schlotte: „Die Verkehrsteilnehmer bemerken uns vor allen Dingen optisch durch das Blaulicht und weniger akustisch durch das Martinshorn, zumal viele Autos schallgedämmt sind.“ Witschen und Schlotte quittieren die Verordnung deshalb mit Unverständnis und befürchten erhöhte Unfallgefahren.

Oberste Maxime müsse es doch sein, die Rettungskräfte und die anderen Verkehrsteilnehmer bestmöglich zu schützen, damit der Weg für schnelle Hilfe frei gemacht wird. Auch der Kreisfeuerwehrverband Lingen kann die Entscheidung des  Bundesverkehrsministeriums nicht nachvollziehen, die Zahl der zulässigen Blaulichter zu reduzieren. Das haben der Vorsitzende Andreas Wentker und sein Stellvertreter Alois Wilmes auf Anfrage unserer Redaktion unterstrichen. Es sei wichtig, dass die Einsatzfahrzeuge von allen Verkehrsteilnehmern frühzeitig sowohl optisch als auch akustisch wahrgenommen würden. Insbesondere beim Befahren von Kreuzungen lauerten oftmals Unfallgefahren. Bei der akustischen Wahrnehmung sei es von großer Bedeutung, ob ein Einsatzfahrzeug mit oder gegen die Windrichtung fahre. Wenn es gegen die Windrichtung unterwegs sei, könne dies die akustische Wahrnehmung der Verkehrsteilnehmer beeinflussen, da diese die Einsatzwagen erst spät erkennen würden. Dann sei die optische Wahrnehmung umso wichtiger. „Dem Kreisfeuerwehrverband Lingen ist es sehr wichtig, dass durch die neue Verordnung weiterhin gewährleistet wird, dass die Einsatzkräfte sicher und somit unfallfrei zum Einsatzort gelangen“, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes.

Bericht: Ludger Jungeblut, Neue Osnabrücker Zeitung

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news-447 Tue, 18 Jan 2022 16:14:58 +0100 260 Jahre treue Dienste /aktuell/presse-service/meldung/260-jahre-treue-dienste.html Für insgesamt 260 Jahre treue Dienste in der Ausbildung wurden beim Jahresabschluss der Ausbilder des DRK-Kreisverband Emsland Jubilare aus dem gesamten Emsland geehrt: Bernhard Westerhoff für 45 Jahre, Norbert Lückerath für 35 Jahre, Stefan Frericks für 30 Jahre und Elisabeth Kroner für 25 Jahre, führten die Liste der zu ehrenden Ausbilder an.

Thomas Hövelmann (ehemaliger Vorstandsvorsitzender) und Norbert Boyer (Ausbildungsbeauftragter) machten deutlich, wie schwer es gerade in Zeiten der Corona-Pandemie für die Ausbilder ist, eine effektive Ausbildung für alle Teilnehmer durchzuführen und dabei eine Infektion mit Corona zu vermeiden.

Man ist stolz darauf, dass alle Ausbilder im DRK-Kreisverband Emsland, nicht nur in den letzten Jahrzehnten, sondern auch in Zeiten der Corona-Pandemie, zu Ihrer Ausbildertätigkeit stehen. Die Einhaltung von ständig wechselnden Corona-Hygienekonzepten zum Schutz der vielen Teilnehmer, ist für die Ausbilder immer wieder eine Herausforderung.

Mit Blick auf die zurückliegenden Jahre stellte Norbert Boyer fest, dass die Ausbilder in den vielen Jahren ihrer Tätigkeit immer wieder gefordert waren, sich veränderte Lehrinhalte anzueignen und sie so aufzuarbeiten, dass sie den Teilnehmern mittels moderner Technik vermittelt werden kann.  

Von der Einführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung, über Kindernotfälle bis zum Einsatz von Defibrillatoren (AEDs), gab es immer wieder Themen, die von den Ausbildern in den Schulungen umzusetzen waren. Der DRK-Kreisverband Emsland hat zur optimalen Vermittlung der Kursinhalte bereits sehr früh von Overhaedprojektoren auf digitale Technik umgestellt, so Norbert Boyer.

Neben den verpflichtenden Fort- u. Weiterbildungen, die alle 3 Jahre von den Ausbildern wahrzunehmen sind, wurden auch viele Fortbildungen zu Sonderthemen, wie Rettung aus dem LKW und Bus, Rettung bei Unfällen mit E-Autos, Starkstromunfälle, Ausbildung von mobilen Rettern und vieles mehr, abgehalten. Das vielfältige Lehrgangsangebot des DRK-Kreisverband Emsland macht es erforderlich, dass die Ausbilder immer zeitnah informiert und umfassend ausgebildet sind, ergänzt Thomas Hövelmann. Mit dem Abschluss der Ehrungen einzelner Ausbilder wandte sich Thomas Hövelmann letztmalig mit persönlichen Worten an die Ausbilder. Er bedankte sich für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit und verabschiedete sich in den Ruhestand. Dass die Ausbildung im Kreisverband heute ein hohes Ansehen bei ihren Kunden besitzt, ist nicht zuletzt auf die sehr gute und langjährige Unterstützung durch Thomas Hövelmann zurückzuführen, so Norbert Boyer in seiner Dankesrede. Mit Applaus und einem Präsent von allen Ausbildern, überreicht durch die stellvertretende Ausbildungsbeauftragte Elisabeth Kroner, fand die Verabschiedung des scheidenden Vorstandvorsitzenden vom DRK-Kreisverband Emsland einen rührenden Abschluss.

 

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news-443 Thu, 16 Dec 2021 19:43:22 +0100 Neuer Vorstand 2022 /aktuell/presse-service/meldung/neuer-vorstand-2022.html Thomas Hövelmann übergibt das Zepter Vorstandsvorsitzender Thomas Hövelmann geht von Bord und wird Ende 2021 nach 17 Jahren die Leitung des DRK-Kreisverbandes abgeben.

Der 60-Jährige wird dann in die passive Phase der Alterszeit wechseln. „Ausschlaggebend ist meine persönliche Lebensplanung“, erklärt Hövelmann. Sein Nachfolger als Vorstandsvorsitzender wird Christof Witschen. Herr Witschen hat als Vertreter von Herrn Hövelmann die Geschicke des Kreisverbandes bereits viele Jahre begleitet. Neu im Vorstand wurden die bisherigen Fachbereichsleiter Manuel Hatting und Werner Gerdken berufen. Beide gehören auch schon mehrere Jahre zum engen Führungszirkel von Herrn Hövelmann. Somit ist eine geregelte Übergabe sichergestellt. Das sei ihm sehr wichtig, sagt Hövelmann.

Da eine geplante Verabschiedung im Rahmen des Betriebsfestes aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich war, wurde Herr Hövelmann im Rahmen der letzten Präsidiumssitzung vom Präsidenten Dieter Sturm gebührend verabschiedet. Sturm wies in seiner Laudatio auf diverse Meilensteine im Wirken von Herrn Hövelmann hin. In 2004 begann er seine Tätigkeit als Kreisgeschäftsführer im ehemaligen DRK Kreisverband Lingen. Von 2007 bis 2010 übernahm er dann auch die Geschäftsführung im ehemaligen DRK Kreisverband Meppen. Nach der Fusion der DRK Kreisverbände Lingen, Meppen und Aschendorf im Mai 2010 wurde Herr Hövelmann zum Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Emsland berufen. Im Mai 2017 folgte die Wahl zum hauptamtlichen Vorsitzenden des Vorstandes.

Zu Beginn seiner Tätigkeit hatte er die Verantwortung für 71 Mitarbeiter. Nach der Fusion waren es dann 288, in 2021 sind es 894 Mitarbeiter, die im DRK Emsland beschäftigt sind. Sturm erinnerte daran, dass Herr Hövelmann einen großen Anteil an dem zukunftsweisenden Zusammenschluss der ehemaligen DRK-Kreisverbände zum DRK-Kreisverband Emsland e. V. trägt. Auch bei der Bewältigung der Flüchtlingswelle in 2015 sowie in der Bekämpfung der Pandemie war er als Verantwortlicher des Krisenmanagements maßgeblich beteiligt. Unter seiner maßgeblichen Leitung wurden zahlreiche Neu- und Umbauten von Geschäftsstellen, Rettungswachen, Kindergärten und Pflegeeinrichtungen realisiert. Herr Sturm lobte seine Zielstrebigkeit bei der strategischen und organisatorischen Entwicklung des DRK im Emsland. Der Kreisverband Emsland zählt mit seinem komplexen Dienstleistungsangeboten zu einem der führenden Wohlfahrtsverbände/Hilfsorganisation im Landkreis Emsland.

Thomas Hövelmann bedankte sich für das Vertrauen, dass man ihm entgegengebracht hat. „Ich empfinde eine große Dankbarkeit für das, was ich machen durfte. Ich fühlte mich dabei immer unterstützt von sehr vielen Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte. Für die Zukunft wünsche ich meinen Nachfolgern, dass sie Entscheidungen treffen, die dafür Sorge tragen, dass das Deutsche Rote Kreuz weiterhin Hilfe und Unterstützung von Hilfebedürftigen leisten kann. Dabei ist es wichtig, dass die Mitarbeiter/innen auch weiterhin dem DRK als Arbeitnehmer treu bleiben.“

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news-442 Mon, 06 Dec 2021 08:56:08 +0100 Internationaler Tag des Ehrenamts! /aktuell/presse-service/meldung/heute-ist-internationaler-tag-des-ehrenamts.html Ein großes herzliches „Danke“ geht an alle Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren! Unsere Ehrenamtlichen beim DRK-Kreisverband Emsland e.V. sind in ganz unterschiedlichen Bereichen aktiv. Für jeden ist etwas dabei:

 

 

 

  • Für alle Fälle – die Bereitschaften
  • Für ein wichtiges Gut – die Blutspendeteams
  • Für Kulturbegeisterte – der Theaterdienst in Lingen
  • Für Lesefreunde – der Lesedienst der Hörzeitung
  • Für junge Engagierte – das Jugendrotkreuz
  • Für Lehrbegeisterte: Erste-Hilfe-Ausbilder werden

 

Wenn du Lust hast, dich ehrenamtlich bei uns zu engagieren, melde dich einfach bei Ture Prekel, Tel.: 05931 80063018!

Hier findest du weitere Informationen https://www.drk-emsland.de/angebote/engagement/ehrenamt.html

#ehrenamtverdienstrespekt

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news-437 Wed, 03 Nov 2021 11:40:00 +0100 10-jährige Kooperation zwischen KreisSportBund Emsland und DRK Emsland /aktuell/presse-service/meldung/10-jaehrige-kooperation-zwischen-kreissportbund-emsland-und-drk-emsland.html Der KreisSportBund (KSB) Emsland und der DRK-Kreisverband Emsland e.V. (DRK) gehen auch zukünftig gemeinsame Wege und werden dabei vom NFV Kreis Emsland unterstützt. Sögel/Lingen. Bei einem Kooperationsaustausch zwischen Vertretern des KSB, NFV Kreis Emsland und dem DRK-Kreisverband Emsland in Lingen wurde noch einmal die Wichtigkeit der Zusammenarbeit deutlich gemacht. Heinz-Gerd Evers, neuer Vorsitzender des NFV Kreis Emsland, freut sich ab sofort Teil dieser Kooperation zu sein. „Wir möchten die Synergieeffekte nutzen, um u.a. den Sportvereinen den Umgang und den Einsatz von Defibrillatoren deutlicher zu machen“, so Evers.

Der KSB konnte in der nun 10-jährigen Zusammenarbeit gemeinsam mit dem DRK bisher zahlreiche Vereine im Emsland mit dem lebensrettenden Defibrillator ausstatten.
Die Wichtigkeit der lebensrettenden Defibrillatoren zeigte jüngst eine erfolgreiche Lebensrettung beim SV Grün-Weiß Dersum. Im Freundschaftsspiel der Dersumer gegen Papenburg brach ein Spieler von BW Papenburg zusammen und blieb leblos auf dem Platz liegen. Durch den geistesgegenwärtigen Einsatz der Dersumer Spieler konnte mit Hilfe eines Defibrillator die lebensrettenden Maßnahmen durchgeführt werden.
„Dieser Vereinbarung haben schon einige Menschen ihr Leben zu verdanken“, zeigte sich KSB-Präsident Koop begeistert über positive Beispiele aus den Sportvereinen.
Nach Aussage von Norbert Boyer, Fachbereichsleiter Erste Hilfe des DRK, muss im Durchschnitt eine Person pro Trag im Emsland oder der Grafschaft Bentheim reanimiert werden.

„Durch die Zusammenarbeit mit dem KSB konnten wir in den letzten Jahren großes Interesse bei Sportvereinen, Unternehmen und Gemeinden wecken“, freute sich Thomas Hövelmann, Vorstandsvorsitzender & Kreisgeschäftsführer des DRK, über die Kooperation.
Ein gutes Beispiel hierfür ist der jährlich stattfindende Sanitäter-Wettbewerb „Mit Herz und Verband“ in Lingen, bei dem zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus mehreren Bundesländern teilnehmen.

Wer bereits einen Defibrillator besitzt und diesen bisher nicht gemeldet hat, kann diesen unter www.defikataster.de manuell eintragen. Weitere Informationen sind auch unter www.definetz.eu zu finden.
Aktuelle Angebote und vergünstigte Defibrillator-Angebote werden unter www.ksb-emsland.de und www.drk-emsland.de kommuniziert. Weitere Informationen erteilt der KSB Emsland unter info(at)ksb-emsland.de oder unter 05952-940101.

BU: v.l.n.r. Günter Klene (KSB), Christof Witschen (DRK), Norbert Boyer (DRK), Thomas Hövelmann (DRK), Heinz-Gerd Evers (NFV), Michael Koop (KSB) freuen sich über die Verlängerung und Ausweitung der Kooperation.
 

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news-436 Mon, 25 Oct 2021 10:34:56 +0200 Spendenaufruf für Hochwasserhilfe ein voller Erfolg /aktuell/presse-service/meldung/spendenaufruf-fuer-hochwasserhilfe-ein-voller-erfolg.html Insgesamt 4600 Euro für die Hochwasserhilfe im Ahrtal konnten die #papenburglocals mit einer kurzfristigen Spendenaktion sammeln. Aufgerufen wurde diese Aktion vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Emsland e.V. (DRK), die EZ berichtete. Die bis zu 60 Spendendosen wurden in den letzten Wochen mit Hilfe des Jugendzentrums Papenburg (JUZ) in der lokalen Geschäftswelt, der Gastronomie, öffentlichen Einrichtungen und dem Wochenmarkt aufgestellt.  Sabine Pinkernell, Geschäftsführerin der LGS gGmbH, dankt stellvertretend allen Mitwirkenden herzlich für die kurzfristige Umsetzung: „Alle haben ganz schnell und selbstverständlich Ihre Hilfe angeboten. Es war ein sehr solidarisches Miteinander.“ Die Spende wurde jetzt offiziell an das DRK übergeben und fließt vollständig in die DRK Hilfe im Landkreis Ahrweiler ein. Im Katastrophengebiet sind seit Beginn der Katastrophe zeitweise 3000 Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz. „Die gesammelten Spendengelder unterstützen unter anderem die Errichtung einer temporären Kläranlage sowie den Betrieb eines Verpflegungszentrums des DRK“, so Josef Wittrok, Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Soziales vom DRK. Es werden so täglich 10.000 Mahlzeiten und 10.000 Lunchboxen an über 40 Ausgabestellen verteilt.

 

Ansprechpartnerin:
Sabine Pinkernell
LGS gGmbH
Tel.: 04961 839615
E-Mail: pinkernell@tourismus-papenburg.de

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news-431 Mon, 11 Oct 2021 10:52:36 +0200 Mit Sicherheit /aktuell/presse-service/meldung/mit-sicherheit.html … ein gutes Gefühl können Bewohner, Gäste und Mitarbeiter unseres Gutshofs haben, denn die Feuerwehr Haselünne hat für den Ernstfall geübt. Mit 22 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen rückten die Feuerwehrmänner in der Abenddämmerung an und probten im, und um den Gutshof herum, den Einsatz „für den Fall der Fälle“.
So sind die Kameraden mit Gelände und Gebäude vertraut, kennen die neuralgischen Punkte und wissen durch praktische Übungen, wie sie z. B. eine Evakuierung mit der Hubrettungsbühne am besten durchführen können.

Übrigens: Die Hubrettungsbühne erreicht 32m Höhe, eine seitliche Auslage von 24m und kann in ihrem Korb 5 Personen aufnehmen.

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