Unter dem Motto „Safety First“ hatte die Seniorenvertretung der Stadt Lingen kürzlich zu einer Informationsveranstaltung in die Halle IV eingeladen. Die Initiative für mehr Sicherheit auf dem Fahrrad, im Auto und im eigenen Zuhause wird kostenlos angeboten und richtet sich insbesondere an Institutionen, Gemeinden und Vereine. Ins Leben gerufen wurde das Projekt vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim gemeinsam mit dem DRK Emsland.
In rund zwei Stunden informierten Heike Bahr vom Präventionsteam der Polizei sowie Norbert Boyer, Bereichsleiter Erste-Hilfe-Ausbildung beim DRK Emsland, unter der Überschrift „Sicherheitstipps Fahrrad und Auto“ über praktische Maßnahmen für mehr Sicherheit im Alltag. Verständlich und anschaulich erläuterten sie unter anderem, welche zusätzliche Sicherheitsausstattung für Pkw und Fahrrad über die gesetzliche Pflicht hinaus sinnvoll ist, was erlaubt ist, wie entsprechende Hilfsmittel richtig angewendet werden und worauf beim Kauf zu achten ist.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Notfall. Dabei ging es unter anderem um wichtige Notrufnummern und Notfall-Apps, die Einrichtung eines Notfallpasses auf dem Smartphone, die Funktion einer sogenannten Notfalldose sowie moderne e-Call-Systeme in Fahrzeugen. Die Experten erklärten, wie diese Systeme funktionieren und welche Nachrüst-Alternativen sich für ältere Fahrzeuge anbieten.
Auch die Anwendung eines Defibrillators wurde praxisnah demonstriert. Dabei erfuhren die Teilnehmer, dass es im Emsland und in der Grafschaft Bentheim zusammen rund 2700 sogenannte „Mobile Retter“ gibt. Damit nehmen die beiden Landkreise bundesweit eine Spitzenposition ein.
Die Seniorenvertretung zog im Anschluss ein durchweg positives Fazit. Die Veranstaltung sei sehr gut angenommen worden, und alle Teilnehmer hätten wertvolle und alltagsnahe Informationen mitnehmen können.
Weitere Informationen zu "Safety First” finden Sie hier.
Auskünfte erteilen Heike Bahr, Telefon 0591 87-208 oder Norbert Boyer, Telefon 0591 80033-1052.

